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Warrior-Bassist Bob Farr verstorben

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Die südkalifornischen Heavy-Metaller Warrior trauern um ihren Bassisten Bob Farr. Der Musiker ist am Sonntag, den 9. Mai, von uns gegangen. So wie sich die Situation darstellt, ist Farr einfach friedlich im Schlaf gestorben. Zwei Tage zuvor spielte er mit seiner Coverband Radio 80’s  noch einen Gig im The Kraken in Cardiff-by-the-Sea. Über die Todesursache liegen derzeit keine Informationen vor. Er wurde lediglich 58 Jahre alt.

Aus dem Nichts

Sein Band-Kollege Dave DuCey (der neben Warrior auch Schlagzeug in Rhino Bucket spielt) schrieb auf seiner privaten Facebook-Seite: „Ich befinde mich im Schock. Mein Freund Rob Farr ist gestern gestorben. Wir spielten zusammen acht Jahre in einer Band (National Dust). Und es ist schwer, zu glauben, dass es wahr ist. […] Wir traten gemeinsam beim Bang Your Head 2009 in Deutschland und dem Rocklahoma im gleichen Jahr mit Warrior auf. Erneut spielten wir 2014 mit Warrior in Deutschland, diesmal auf dem Keep It True. Ich habe zwei National Dust-Alben mit ihm aufgenommen (THE ROAD IS MY HOME und NATIONAL DUST III) sowie ein Warrior-Album (THE WARS OF GOD AND MEN) damals 2004. Er hatte immer ein riesiges, wunderschönes Lächeln im Gesicht, liebte es, Bass zu spielen, und hatte eine wahre Liebe für Musik. Er wird schmerzlich vermisst werden. Ruhe in Frieden, Bob!“

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Bob Farr wuchs in der San Fernando Valley-Gegend von Los Angeles auf. Zum Zeitpunkt seines Todes wohnte er in Oceanside. Im Alter von 13 Jahren fing Barr an, in Bands zu spielen und wirkte in Thrash-Kapellen wie Détente, Hit & Run sowie Tiger Rose mit. Bei Warrior stieg er 2003 ein und spielte deren jüngstes Album THE WARS OF GODS AND MEN (2004) ein, auf dem Marc Storace von Krokus den Gesang übernahm. Nachfolgend nahm Farr noch drei Platten mit den Southern-Rockern National Dust auf.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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