Black Label Society-Frontmann Zakk Wylde und der 2004 ermordete Pantera-Gitarrist Dimebag Darrell waren eng miteinander verbunden. So ersetzt Ersterer seinen verstorbenen Freund im Rahmen der Pantera-Reunion 2022. Doch die beiden pflegten nicht nur tiefe Bewunderung füreinander, sondern auch die jeweiligen Fähigkeiten an der Gitarre. Im Interview mit ‘The Garza Podcast’ sprach Wylde nun darüber, was Dimebag einst so besonders machte: seine Soli. Aber auch das ganze Drumherum.
Grooviges Gitarrenwunder
„Was ich total spannend finde, ist, mir den Katalog anzusehen und all die Akkordfolgen, die Dime (Dimebag Darrell – Anm.d.A.) gewählt hat. Wenn ich zum Beispiel einen Pre-Chorus höre, denke ich: ,Wow, das ist cool. Darauf wäre ich nie gekommen.‘ Und ich kann mir vorstellen, was Dime damit meint“, erklärte Wylde. „Er sagte dann so was wie: ,Ich bin dort so abgebogen und habe das umgesetzt, weil alles andere zu offensichtlich gewesen wäre.‘ […]
Aber ich glaube, das ist es, was Dime ausmachte – eine weitere Dimension seiner Größe, genau wie bei Randy (Rhoads – Anm.d.A.) und Eddie (van Halen – Anm.d.A.) und all den anderen, die ihn inspiriert haben: sein Songwriting.
Abgesehen von seiner unglaublichen Technik, den Soli und allem drumherum ist es einfach sein Songwriting. Alle Musiker, die wir lieben, ob Tony Iommi (Black Sabbath – Anm.d.A.), Jimmy Page (Led Zeppelin – Anm.d.A.), Randy oder Eddie, zeichnen sich durch ihr Songwriting aus. Die Soli sind das Sahnehäubchen.
Aber man braucht den Kuchen, um das Sahnehäubchen draufzutun. Versteh mich nicht falsch, der Zucker ist gut. Es ist nichts Schlimmes daran, eine ordentliche Portion Diabetes zu haben, eine köstliche Portion Diabetes. Aber das Sahnehäubchen ist fantastisch. Es ist köstlich, aber man braucht den Kuchen.“
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