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Zu teuer: 7,9 Milliarden US-Dollar Strafe für Sony?

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Der japanische Entertainment-Gigant Sony steht in Großbritannien vor der Anklage. Laut der Nachrichtenagentur Reuters geht der Rechtsstreit damit in das zweite Jahr. 2022 war Sony Interactive Entertainment im Namen von knapp neun Millionen Personen im Vereinigten Königreich verklagt worden, die im digitalen PlayStation Store Spiele und andere Inhalte eingekauft hatten. Die Preise im PS Store seien zu teuer.

Der 1946 gegründete Konzern würde seine marktdominierende Position missbrauchen und digitale Spiele nur im hauseigenen Store anbieten. Den Entwicklern beziehungsweise Publishern wird dazu noch eine Provision von knapp 30 Prozent berechnet. Das Resultat sind hohe Preise für digitale Versionen der Spiele, deren physische Geschwister oft deutlich günstiger sind.

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Sony wehrt sich

Zunächst hat Sony beinahe erfolgreich versucht, die Klage abweisen zu lassen. Doch das Wettbewerbsberufungsgericht von Großbritannien entgegnete, dass Sony „nicht nachgewiesen habe, dass die Klage keine vernünftigen Gründe für die Geltendmachung der Ansprüche hat“. Nun geht das Ganze vor Gericht und das Unternehmen muss sich den Vorwürfen entgegenstellen. Wird der PlayStation Store also in Zukunft billiger?


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