Eines der Markenzeichen von ZZ Top — neben dem bluesigen Boogie-Rock natürlich — sind die Bärte von Billy Gibbons und Co. Der Frontmann und Gitarrist hat nun im Mohr Stories-Podcast von Schauspieler und Comedian Jay Mohr von einem unmoralischem Angebot berichtet. Und zwar stellte Gilette den Musikern einen ordentlichen Haufen Kohle in Aussicht — wenn sie sich denn ihre Bärte abschneiden. Gibbons und seinem Bartkompagnon Dusty Hill bot das Unternehmen jeweils eine Million US-Dollar.
Schwer vorstellbar
Das Ganze spielte sich bereits im Jahr 1984 ab. Berücksichtigt man die seitdem vonstatten gegangene Inflation, würde sich die Summe pro ZZ Top-Bart sogar auf 3,1 Millionen US-Dollar (2,65 Millionen Euro) belaufen. Auf das Gerücht im Podcast angesprochen bestätigte Billy: „Es ist wahr. Gilette streiten es ab. Es war eine Million pro Mann. Aber wir riefen Herrn Merlis [Veteran der Musikbranche — Anm.d.A.] an und sagten: ‚Bob, wir haben dieses Angebot.’ Er meinte: ‚Um was handelt es sich?’
Ich verriet: ‚Man hat uns jeweils eine Million Dollar dafür angeboten, wenn wir uns im Fernsehen rasieren.’ Darauf antwortete Bob: ‚Das ist gutes Geld. Ihr könntet durchaus in Erwägung ziehen, es zu machen. Aber ich bin mir nicht so sicher dahingehend, ob irgendwer von euch Jungs weiß, was sich unter den Bärten befindet.’ Also haben wir abgelehnt. Wir lehnten ab — und unsere Fans liebten es. Es drang an die Öffentlichkeit.“
Schon 2012 sprach Billy Gibbons einmal über die Angelegenheit. Damals war die ZZ Top-Ikone bedacht darauf zu betonen, dass er und Dusty Hill niemals wirklich ernsthaft über eine Rasur nachgedacht haben. „Keine Chance! Selbst bei angepasster Inflation wäre das niemals in die Tüte gekommen. Die Aussicht darauf, sich glatt rasiert im Spiegel zu sehen, ist zu nah dran an einem Vincent Price-Film — eine Perspektive, über die man nicht nachdenkt. Egal, was die Entschädigung ist.“ Vincent Price war ein berühmter Schauspieler, der sich vor allem mit Horrorfilmen einen Namen machte.
Des Weiteren kam die Offerte von Gilette ebenso in einem Interview beim KLRU Public Television in Austin, Texas aufs Tableau. Dort kommentierte Gibbons das Angebot scherzhaft: „Wir sind zu hässlich. Wir wissen nicht einmal, was darunter ist. Zumindest nicht an diesem Punkt.“
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