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Code Augur Nox

Black Metal, Agonia/Soulfood 12 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

An sich hatte ich das britisch-norwegische Avantgarde-Black Metal-Projekt Code nach dem Abgang des „Dødheimsgard“-Anteils aus Sänger Kvosth und Vicotnik am Bass abgeschrieben. Doch der britische Gitarrist und Kreativkern Aort zimmerte still und leise eine neue Inkarnation – mit eher unbekannten Musikern, aber deutlich mehr kreativer Konsistenz.

Auf dem Weg vom Projekt zur Band ist zugegebenermaßen die stilistische Großzügigkeit von RESPLENDENT GROTESQUE verloren gegangen. Aber jenes Album lief zwischen orthodoxen Black Metal-Momenten und Radiohead-Anklängen bereits Gefahr, den Prog zu überdrehen. AUGUR NOX ist, wenn die Formulierung erlaubt sei, orthodoxer Prog im Black Metal-Kontext, erinnert an späte Arcturus und präsentiert sich insgesamt weniger als Parforce-Ritt und mehr als Präsentation von Songwriting-Skills. Die ihnen natürlich früher auch niemand, der sie kannte, abgesprochen hätte.

Aber ich kann nur hoffen, dass sich das Talent von Gitarrist Aort jetzt, nach dem Abgang der „Prominenz“, herumspricht und diese Band, die sie endlich geworden sind, beweisen darf, was noch alles in ihr steckt.


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