Toggle menu

Metal Hammer

Search

An Autumn For Crippled Children Try Not To Destroy Everything You Love

Post Metal, ATMF 10 Songs

4.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Manchmal muss man auch den besten Bands eine gewisse kreative Flaute attestieren respektive zugestehen. Das Kontinuum von Veröffentlichungen in Jahresfrist (inklusive einer Zwei-Track-EP von Anfang 2013) zehrt nun offensichtlich auch an der Inspirationsverarbeitung der bis dato so grandiosen Holländer An Autumn For Crippled Children.

Gewiss, an der allgegenwärtigen Depression scheitert es definitiv nicht, doch der Umsetzung mangelt es an Tragikschwere. Das Hoffnungslosigkeits-Gen zündet auf TR Y NOT TO DESTROY EVERYTHING YOU LOVE nicht mehr so recht, und der ein oder andere mag sich fragen, warum man gemäß dem Albumtitel handeln sollte.

Die Verabschiedung auf ONLY THE OCEAN KNOWS mit dem wavigen ‘The Rising Tide’ ist jedoch nicht der befürchtete Ausblick auf die weitere mögliche Stilrichtung der Band gewesen. Dennoch: Wo einst die kalte Feindseligkeit des Februar thematisiert wurde, steht nun der triste Herbst parat, mit all seiner grauen, trostlosen Schönheit. Demzufolge muss dieses Album auf Härte verzichten, was der verlorenen Musik der Holländer nicht ganz so guttut.

Speziell die ersten drei Songs fließen verwaschen und höhepunktlos vor sich hin, und wo im weiteren Verlauf leise Piano- oder Akustik-Intros zumindest Ansätze von Aufhorchen auslösen, ist der allgegenwärtige Schwebezustand auf diesem Album zwar weiterhin etwas gleichförmig, doch womöglich sind die Ansprüche aufgrund des vorherigen Schaffens von An Autumn For Crippled Children einfach zu hoch.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Ghost legen offenbar Dildo-Set neu auf

Ghost bringen einen ganz speziellen Merchandise-Artikel, der vor zehn Jahren schon einmal die Herzen höher schlagen ließ, wieder auf den Markt.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite