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Circle Of Animals DESTROY THE LIGHT Review



In den Spätachtzigern war Chicago die Hauptstadt des US-Industrial, soviel stimmt, und das Wax Trax-Label galt als erste Adresse für Geschepper. Sanford Parker, Minsk-Mann und viel beschäftigter Produzent, und sein Kumpel Bruce Lamont, Kopf von Yakuza, wollen mit diesem Projekt die gute alte Zeit beschwören… und fallen dabei ziemlich auf den Popo.



Was schade ist, denn die Ideen und Ansätze sind da, ebenso Bruces waidwunde Sehnsucht in der Stimme, die sägenden Gitarren, die knarzigen Drum-Tracks von Gästen wie Dave Witte, Sonic Youths Steve Shelley und John Merryman (Cephalic Carnage). Das alles ist vorhanden, und doch haben Circle Of Animals beherzt in die Kacke gegriffen. Warum? Weil die Songs einfach zu somnambul, zu monoton, zu lang sind. Statt sich selbstverliebt im eigenen Sound zu suhlen, hätten Parker und Lamont kritisch zur Schere greifen müssen. Da hilft leider auch kein Sympathiebonus.



Melanie Aschenbrenner





Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.



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