Facettenreicher Gesang, dezent progressive Kompositionen und ein forderndes lyrisches Konzept: Anspruchsvolle Genre-Anhänger können schon seit über einem Dutzend Jahren beinahe blind in Epicas Symphonic Metal-Gemischtwarenladen zuschlagen. Diesmal im Angebot:
Von der soundtrack-artigen Ohrwurmhymne ‘Beyond The Matrix’ über die märchenhafte Orchesterballade ‘Once Upon A Nightmare’ bis hin zur namengebenden Werkschau ‘The Holographic Principle’ fast sämtliche Vorzüge des niederländischen Sextetts. Also nichts Neues im Land der Fußballturnierzaungäste? Fast! Heftige Doublebassbanger der ‘Universal Death Squad’-Kategorie, der schwarzwurzel-umwachsene Atmosphärebatzen ‘Ascension – Dream State Armageddon’ oder spektakuläre Duelle zwischen Simone Simons und ihrer männlichen Growl-Abteilung (‘Divide And Conquer’) küren dieses Album nicht nur zum bisher schwermetallischsten Epica-Werk, sondern vereinen beide härtetechnischen Schokoladenseiten in einer bisher nie erreichten Perfektion.
Sicher: Der Hit-Faktor war vor einigen Jahren schon einmal etwas höher – dennoch platziert sich THE HOLOGRAPHIC PRINCIPLE in der Mehrkampfwertung mindestens in der Top drei der bisherigen Epica-Diskografie.
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Bagman
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