Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jex Thoth Blood Moon Rise

Occult Rock, I Hate/Soulfood 9 Songs / VÖ: 14.6.

6.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Luziferischer Lückenschlussversuch, die zweite: Neben Blood Ceremony (siehe Besprechung unter B wie Beelzebub) buhlen auch Jex Thoth um die Gunst der nunmehr führungslosen teuflischen Blutsbruderhörerschaft. Dass die Truppe um Sängerin Jessica ihre San Francisco-Herkunft nicht verbirgt, sondern in deutlich psychedelischeren Bahnen als die flötenversessenen Kanadier auslebt, ist naheliegend. Und speist somit das andere Spannungsfeld zwischen ätherischeren Schwefelschwaden aus der Kräuterpfeife und schwerfälliger Saitenhexerei.

Dabei geben sich Jex Thoth oft bekifft bezaubernd wie eine völlig phlegmatisierte Variation von Jefferson Airplane, was nicht allein das teuflisch verträumte ‘Keep Your Weeds’ perfekt versinnbildlicht. Nach zu Beginn noch als etwas zu zäh fehlinterpretierter atmosphärischer Aufbauarbeit, merkt man im Verlauf, wie sehr sich die Band auf das magische Moment hymnisch-elegischer Erlösung (‘Ejhä’) versteht. Dazu kommt sie stets beklemmend bedrohlicher als Blood Ceremony rüber.

Mit dem Epos ‘Psyar’, der Doom-­­Wi(e)-der­geburt von Nancy Sinatra als Nick Cave in einem verfinsterten DARK SIDE OF THE MOON-Paralleluniversum, gelingt ihnen gar abschließend ein kleines Meisterwerk. Zwischenstand im The Devil’s Blood Erbstreit: Gelungener Patt mit Pferdefuß. Wer das volle Programm will, sehe sich gezwungen, sich an sein eigenes Mash-up zu machen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

Göttinnen des Doom: Diese Frauen räumen mit den Vorurteilen auf

Es gibt sie, Protagonistinnen im Doom. Zielstrebig bewegen sich diese Musikerinnen zwischen Sanftheit und Stärke und klöppeln uns dabei gnadenlos ihre Riffs um die Ohren.

teilen
mailen
teilen
Die schönsten Cover-Artworks aus dem METAL HAMMER-Forum

Die Kunst des Cover-Artworks - während manche kläglich an ihr scheitern, verwandeln andere Künstler ihre Alben geradezu in kleine Meisterwerke. Den hässlichsten Cover-Artworks haben wir uns bereits ausführlich gewidmet, doch nun ist die Zeit gekommen, besonders gelungene Artworks lobend zu erwähnen. Im METAL HAMMER-Forum wurde fleißig diskutiert und wir haben für euch die Favoriten der Forums-User herausgesucht und oben in die Galerie gepackt. Viel Spaß dabei! Welches Cover, das nicht in der Liste vorkommt, findet ihr am schönsten? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter - und natürlich im METAL HAMMER-Forum!  
Weiterlesen
Zur Startseite