Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

40 Jahre METAL HAMMER: Der Expandierer

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Das komplette Interview mit dem ehemaligen METAL HAMMER-Chefredakteur Edgar Klüsener anlässlich 40 Jahre METAL HAMMER findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Edgar, wie bist du zum Metal gekommen?

Edgar Klüsener: Ich mochte schon immer gitarrenlastige Musik. Anfangs gab es die Unterscheidung zwischen hartem Rock und Metal nicht. Ich kam über Deep Purple, Black Sabbath, The Who und andere Bands aus jener Zeit zum Metal. Jimi Hendrix gehört auch dazu.

MH: Bevor du Chefredakteur wurdest, hast du unter deinem Vorgänger Reinhard Harms in der Redaktion gearbeitet. Wie bist du zum METAL HAMMER gekommen?

EK: Herausgeber Jürgen Wigginghaus war wie ich in der Hagener Szene aktiv. Wir teilten uns ein Büro mit Hartwig Masuch, heute BMG-CEO, Jörg Hoppe und anderen, die für Extrabreit und Nena arbeiteten. Als Jürgen Wigginghaus nach Lüdenscheid zog, blieben wir in Kontakt. Später fragte er mich, ob ich Lust hätte, bei einem neuen Magazin zu arbeiten. Ich habe ein Volontariat bei der Westfälischen Rundschau gemacht und hatte Zeitungserfahrung, sollte aber erst nicht schreiben.

Das war im zweiten Monat obsolet, als ich anfing, kurze Geschichten zu schreiben und Storys zu überarbeiten, die sprachlich nicht gut waren. Auf Charly Rinne folgten Reinhard Harms und Holger Söd. Mit ihnen produzierte ich auch Sondermagazine wie Hurricane oder Metal Attack. So wuchs ich langsam hinein.

Zunehmende Professionalität

MH: Dein Einstand als Chefredakteur war Ausgabe 02/1987 (Kiss-Titel). Wie kam es zum Wechsel, und in welchem Zustand hast du das Heft übernommen?

EK: Holger und Reinhard waren auf Dauer in Dortmund nicht glücklich. Es gab Uneinigkeit zwischen Jürgen Wigginghaus und Reinhard Harms über die redaktionelle Ausrichtung. Reinhard ging nach London, ich übernahm den Job von ihm. Das Heft war in gutem Zustand, die Auflage stieg stetig. Konkurrenz gab es vom Crash in München, doch es zeichnete sich ab, dass METAL HAMMER immer stärker wurde. Mit Oliver Klemm, Götz Kühnemund, Stefan Kerzel und anderen hatten wir ein sehr gutes Team, das fantastisch funktionierte. Spätestens mit dem Umzug nach Dortmund wurde METAL HAMMER zunehmend professioneller.

MH: Im Amt warst du von 1987 bis 1990, eine kommerziell erfolgreiche Phase für Metal. Wie erinnerst du dich an die damalige Szene?

EK: Viele Bands, mit denen wir von Anfang an gearbeitet haben, wurden sehr schnell sehr groß – Metallica ist das beste Beispiel. Die Zeit war sehr inklusiv, es gab noch keine Fraktionsbildungen. Zwischen Fans, Musikern und Journalisten, die alle selbst Fans waren, existierte eine Art Gemeinschaft. Am meisten beschäftigt habe ich mich mit der Expansion von METAL HAMMER. Als ersten Schritt ins Ausland hatten wir 1986 mit dem Aardshock in Holland begonnen; in England hatte sich METAL HAMMER bereits etabliert.

Andere Zeit und Zustände: Edgar Klüsener 1989 als berichterstattender Musikjournalist im Moskauer Luzhniki Stadion

Die Redaktionen arbeiteten eng zusammen, der Themenplan wurde international gemacht. Ab 1987 expandierten wir nach Frankreich, Spanien, Italien, später Ungarn, Polen und Russland. Die Erfahrung, dass man ein Heft international über Sprachgrenzen hinweg gestalten kann, redaktionellen Einklang findet, Geschichten so abstimmt, dass sie für jedes Land interessant sind, war die wertvollste Erfahrung aus dieser Zeit.

Warum keine Zeit für eine Leitlinie blieb, ob sich die Musik-Journalisten damals tatsächlich wie Rock-Stars benahmen und was für Edgar die größte Herausforderung seiner Amtszeit war, lest ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

***

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.metal-hammer.de/spezialabo

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

(c) Sylvie Simmons
teilen
twittern
mailen
teilen
Gene Simmons über das finale Konzert und Ende von Kiss

Aufhören, solange man gut ist In einem Gespräch mit dem Podcast ‘Artists On Record Starring ADIKA Live!’ teilte Gene Simmons seine Gedanken zum finalen Auftritt von Kiss und dem generellen Ende der Band. Diese spielte nämlich am zweiten Dezember letzten Jahres ihr Abschiedskonzert im legendären New Yorker Madison Square Garden. Dabei hat für den Bassisten und Sänger der Kultband offenbar alles gestimmt. „Ich bin stolz darauf, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufgehört haben“, schwärmt Simmons. In Bezug auf die Dauer der Band-Karriere zieht er einen Vergleich zum Boxsport: „Wie viele Weltmeister-Boxer sind zu lange im Ring geblieben?…
Weiterlesen
Zur Startseite