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Aaron Lewis vergleicht Fred Durst mit Dalai Lama

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Von manchen Musiker hat man (Satan sei Dank) schon ewig nichts mehr gehört. Doch dann tauchen sie urplötzlich wieder aus der Versenkung auf. So geschehen mit Aaron Lewis. Der Staind-Sänger hat kürzlich einen Solo-Auftritt hingelegt, bei dem er Limp Bizkit-Sänger Fred Durst mit Lob überhäufte. Nach dem Stück ‘Epiphany’ erzählte Lewis eine Anekdote über Video zum Song, bei Durst Regie führte:

„Wie verrückt ist es, dass Billy Zane die Hauptfigur darin spielt? […] Fred gab eineinhalb Millionen Dollar für dieses verdammte Video aus. Dummer Scheiß. Ich hätte diese Kohle auf so viele Arten ausgeben können…“ Daraufhin rief ein Fan dazwischen, Durst sei Arschloch. Das konnte Lewis so nicht stehen lassen.

Ungeahnte menschliche Qualitäten

„Nein, Fred ist der ganze Grund dafür, dass ich heute Abend vor euch sitze. Und ich muss sagen, dass ich an diesem Punkt in meinem Leben Fred anrufe, wenn ich Dalai Lama-artigen Rat brauche, wirklich. Fred ist verdammt großartig. Er haut mich jedesmal um, wenn ich mit ihm spreche. Ich bin ihm sehr dankbar. Das erste Mal, als wir uns getroffen haben, habe ich ihn total beleidigt. Und ich danke ihm, dass er fähig war, das hinter sich zu lassen.

Jedesmal, wenn ich jemanden etwas schlechtes über Fred Durst rufen höre, will ich einfach nur mit kreischenden Bremsen zum Stehen kommen und fragen: ‚Was?‘ Er ist der Grund dafür, dass ich hier bin. Ohne Fred hätte ich schon vor langer Zeit aufgegeben und wahrscheinlich Songs geschrieben, die meine Kinder zum Lachen bringen. Und es wäre okay für mich gewesen.“

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Kurzer eingeschobener Info-Block: Fred Durst hat Ende der Neunziger Jahre von Interscope Records mit Flip Records sein eigenes Label bekommen. Und eines seiner erfolgreichsten Signings waren Staind. Weiterhin schürfte Aaron Lewis noch um ein wenig Mitleid mit dem Limp Bizkit-Frontmann, der im vergangenen Jahr sein Haus bei den Waldbränden in Kalifornien verlor.

„Weiß irgendjemand von euch, dass er alles im Westküstenfeuer verloren hat, das gerade war? Alles. Alles. Er fuhr auf seiner Harley Davidson weg von seinem Haus, weil er sein Auto nicht aus der Garage kriegen konnte. Ihr wisst das nicht, niemand weiß das. Er hat alles in diesem Feuer verloren. Also zieht nicht über ihn her.“

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Limp Bizkit spielen Konzert für 3 US-Dollar

Da sag' noch einmal jemand: Erfolg lässt einen abheben. Limp Bizkit haben für den 5. März eine Show in Troubadour in Los Angeles, Kalifornien angekündigt, die genau 3 US-Dollar kosten wird, was umgerechnet ungefähr 2,60 € sind. Da kostet das Bier bei den meisten Konzertveranstaltungen bereits mehr. https://www.instagram.com/p/BucZ2lWh_9K/?utm_source=ig_embed Limp Bizkit werden das kommende Konzert laut Ankündigung in Originalbesetzung spielen. Mit dem Titel ‘Three dollar show y’all’ weist die Band auf ihr 1997 veröffentlichtes Debütalbum THREE DOLLAR BILL, Y'ALL $ hin. Ob es an dem Abend die Platte an einem Stück zu hören geben wird, lässt die Band bisher noch offen.
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