Abbath macht endlich eine Entziehungskur

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Nachdem Abbath in Buenos Aires ein Konzert nach zwei Songs abgebrochen und daraufhin die restliche Tournee durch Südmerika abgesagt haben (metal-hammer.de berichtete), scheint Frontmann Olve Eikemo aka Abbath den Ernst der Lage erkannt zu haben. So hat sich der Norweger endlich auf einen Alkoholentzug begeben, wie er in einem ausführlichen Statement (Original siehe unten) mitteilt:

„Während des Lebens bekommst du verschiedene Sätze an Karten ausgeteilt. Ich hatte so viel Glück, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, meinen Traum zu leben. Selbiger ist Musik zu schreiben, Alben rauszubringen, durch die Welt zu touren und für die Fans auf dem ganzen Planeten zu spielen. Für den größten Teil war es eine gigantische Fahrt, aber es hat auch Augenblicke gegeben, in denen Dinge schief gelaufen sind. Dazu gehört gewiss auch unsere kürzliche Tour durch Südamerika, bei der wir Konzerte in Argentinien und Brasilien absagen mussten.“

Rückkehr als Motivation

Des Weiteren schreibt Abbath: „Es ist kein Geheimnis, dass ich mit der Sucht kämpfe. Jetzt habe ich begriffen, dass es an der Zeit ist, einen Kampf mit diesem Dämon anzufangen. Ich habe mich selbst in ein Entzugsprogramm begeben, das mir dabei helfen wird, ein für alle Mal nüchtern zu werden. Ich fühle mich motivierter und entschlossener als jemals zuvor, diesen Kampf zu gewinnen.

Aufgrund meines Programms müssen wir die Shows im Dezember, die wir mit meiner anderen Band Bömbers angesetzt hatten, absagen. Wir entschuldigen uns bei unseren Fans, die sich auf diese Gigs gefreut haben. Wir werden es wieder gutmachen und arbeiten derzeit daran, diese Konzerte neu anzusetzen. Im Moment freue ich mich sehr darauf, nüchtern, stärker, fokussierter und brennender als jemals zuvor zurückzukehren. Europa und USA, ihr seid gewarnt worden. Wir werden euch wie ein Wirbelsturm nächstes Jahr zur Strecke bringen. Nichts wird uns aufhalten. Hoch die Hörner, Abbath.“

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https://www.facebook.com/abbathband/posts/2698774916812566

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Chad Gray spricht über seinen Entzug

Einen Entzug zu machen, ist niemals leicht. Das Problem erst einmal zu erkennen, vermutlich noch viel schwieriger. So erging es auch Chad Gray, seines Zeichens Sänger von Mudvayne und der Supergroup Hellyeah. In einem Interview mit dem ʻScandalous Podcastʼ sprach er über diesen schweren Weg und sehr persönliche Details. Oma ist die Beste Alles begann im zarten Alter von 13 oder 14 Jahren. Zwar erinnert sich Gray nicht mehr genau daran, welches alkoholische Getränk er zu sich nahm, doch sei es ihm wirklich schlecht ergangen – vielleicht sogar dem Tode nah. „Es half gegen die Schmerzen. Und wegen all der…
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