Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Amorphis-Interview: Trägheit, Druck und neue Zeiten

von
teilen
twittern
mailen
teilen
METAL HAMMER-Ausgabe 05/2013
METAL HAMMER-Ausgabe Mai 2013

>>> mehr zu Amorphis und dem neuen Album CIRCLE lest ihr in unserer Mai-Ausgabe

Den meisten Fans gefiel der Stil zwischen wütendem Death Metal, düsterer Atmosphäre und zauberhaften Wohlfühlmelodien der letzten Alben. Amorphis wollten ihrem Band-Namen eigentlich bereits vor dem letzten Album schon alle Ehre machen und sich erneut verändern. Dieses Unterfangen misslang aufgrund der band-internen Trägheit, und so wurde mit THE BEGINNING OF TIMES ein weiteres gutes, aber standardisiertes Werk veröffentlicht, das Amorphis heute etwas zu lang ist.

Danach rissen sich die Musiker zusammen und warfen die bisherige Arbeitsweise über Bord, erklärt der etwas zurückhaltende Bassist Niclas Etelävuori: „Vieles gestaltete sich bei dieser Produktion schon im Vorfeld unterschiedlich im Vergleich zu den letzten Alben; die Basis hatte sich verändert. Kein Wunder also, dass CIRCLE anders klingt. Wir gingen alles anders an, als wir es gewohnt waren. Das verlieh uns Inspiration und fixte uns an, diesem Weg zu folgen.“

Während der Diskussion über das etwas härtere Gesicht von Amorphis wirken beide Musiker zufrieden darüber, den Schritt endlich vollzogen zu haben und 2013 mit neuen Akzenten aufzuwarten. Dass der Weg hierhin nicht immer einfach war, geben sie unumwunden zu.

Etelävuori spricht sogar von Druck: „Die letzten vier Alben waren sehr erfolgreich. Trotzdem fühlten wir uns als Band unter Druck gesetzt, etwas verändern zu müssen. Auch von außen wurden immer wieder Stimmen laut, dass jetzt ein Wandel zu erfolgen habe. Das machte uns gerade am Anfang der Produktion zu schaffen, aber glücklicherweise äußerte sich dieser Zwang in einer positiven Weise.“

„Rückblickend gesehen verhalf uns gerade das zur Weiterentwicklung“, führt er aus, wird jedoch von Sänger Tomi Joutsen unterbrochen: „Ich bin mir nicht sicher, ob der Druck wirklich von außen kam. Für mich fühlte es sich so an, als entstünde er in unserer Mitte.“

Mehr zu Amorphis und dem neuen Album CIRCLE findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.
Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 05/13“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

METAL HAMMER
teilen
twittern
mailen
teilen
Das Metal-Jahr 1994: Die Lawine rollt

Die kompletten 94 Reviews der wichtigsten Alben des Metal-Jahres 1994 findet ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2024, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Amorphis TALES FROM THE THOUSAND LAKES Obgleich Amorphis 1994 erst ihre zweite Studioplatte auf den Markt bringen (und noch ziemlich grün hinter den Ohren sind), zeugt TALES FROM THE THOUSAND LAKES davon, wie weit die Finnen damals bereits gedanklich sind – gilt es doch bis heute als ihr Referenzwerk und eine der wichtigsten Veröffentlichung des Genres. Das Quintett um Hauptkomponist Esa Holopainen stützt sich lyrisch…
Weiterlesen
Zur Startseite