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Andreas Kisser hat viele Ideen für die Zeit nach Sepultura

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2023 haben Sepultura das Ende der Band verkündet – jedoch nicht, ohne den Abschied gebührend zu feiern. Seit Anfang 2024 befindet sich die Groove Metal-Institution daher auf Abschiedstournee. Das finale Konzert soll in ihrer Heimat São Paulo stattfinden. Vorher kommen die Brasilianer aber noch mal nach Europa. Außerdem erscheint am 24. April eine EP mit Namen THE CLOUD OF UNKNOWING. Den krönenden Abschluss der Band soll ein Live-Album bilden. Zu diesem Zweck sei jede Show seit Beginn der Tour aufgezeichnet worden, wie Gitarrist Andreas Kisser bereits Ende 2024 erzählte.

Neue Wege

Da die Abschiedssause noch in diesem Jahr enden soll, liegt es nahe, nach etwaigen Plänen für die Zeit danach zu fragen. Das dachte sich wohl auch Metal OBS und hat Adreas Kisser deshalb genau diese Frage gestellt. „Ich werde natürlich nicht aufhören, Musik zu machen“, gibt der Gitarrist zunächst an, erklärt jedoch: „Ich habe so viele Ideen, aber ich habe mich noch nicht entschieden, wohin die Reise geht. Ich möchte den Moment genießen, die Tour, die allerletzte Konzertreihe dieses Jahr.“ 

Schließlich gäbe es allerlei Möglichkeiten. Schon in der Vergangenheit hat Kisser ein Soloalbum aufgenommen, war als Filmkomponist und Musikproduzent tätig und hatte eine Zeitungskolumne sowie eine gemeinsame Radiosendung mit seinem Sohn. Neben der Musik interessiert sich Kisser für die Malerei, weshalb er auch diese Tätigkeit in Betracht zieht. „Ich möchte verschiedene Welten erkunden. Ich beschäftige mich mehr mit der Kunst, male und verbinde Musik mit Farben. Es ist spannend, neue Wege zu gehen.“

Mehr als die Hälfte seines Lebens war der 57-Jährige Teil von Sepultura, deshalb steht für ihn nur eines fest: „Ich will keine Welt finden, die genauso ist wie Sepultura. Das habe ich schon alles erlebt. Ich möchte neue Ideen aufnehmen, neue Möglichkeiten entdecken und sehen, was passiert.“

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Ähnlich offen hätten er und seine Kollegen das Ende der Band gehalten, wie Kisser ausführt. Die Absicht dahinter sei gewesen, „unsere letzten Wünsche zu erfüllen.“ Dazu gehörten unter anderem ein Auftritt beim brasilianischen Lollapalooza oder in Island. „Wir ließen alles offen, denn wir leben im Moment, in der Gegenwart.“ Daraus habe sich auch die Möglichkeit ergeben, eine EP aufzunehmen: „Es ist einfach passiert.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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