Toggle menu

Metal Hammer

Search

Anti-Trump: Kurt Ballou bietet kostenlose Studio-Aufnahmen

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Kurt Ballou ist einer der derzeit gepriesensten Produzenten für extremen Metal und Hardcore. Bands, die einen Song gegen den aktuellen US-Präsidenten Donald Trump oder dessen Kabinett geschrieben haben, sollen diesen jetzt umsonst in den Godcity Studios aufnehmen können.

Anti-Trump und Anti-Steve-Bannon

„Freunde aus der Gegend um Boston: Seid ihr auch so ungehalten wie ich, angesichts dessen, was unsere neue Administration da veranstaltet?“, fragt der Produzent und Converge-Gitarrist Ballou in einem Beitrag auf Facebook.

Habt ihr einen Anti-Trump oder Anti-Steve-Bannon-Song geschrieben oder einen mit einer sozialen Message? Wollt ihr UMSONST im Godcity am nächten Montag, dem 6. Februar aufnehmen? HMU (etwa: Sagt mir Bescheid, Anm.d.A.)

Wenn man bedenkt, was wohl mittlerweile eine Aufnahme von Kurt Ballou kosten würde und wie ausgebucht dieser Produzent sein muss, handelt es sich bei diesem Angebot um keine Kleinigkeit. So bewerben sich auch schon unter dem Facebook-Beitrag zahlreiche Bands.

Ballou wolle auch weitere Produzenten-Kollegen für die Umsonst-Aktion aktivieren. So soll es auch für Bands, die nicht aus der Gegend um Boston kommen, eine Chance geben. Einige Tonstudios zogen kurz nach dem Aufruf bereits mit. Eine Übersicht der teilnehmenden Produzenten findet ihr auf dem Facebook-Profil von Ballou.

Zunächst plante der Produzent und Converge-Gitarrist eine Kopilation der aufgenommenen Songs zu veröffentlichen, verwarf die Idee aber bereits wieder, da das Veröffentlichen von Alben „außerhalb seiner Fähigkeiten liege“.

Der Sound von Kurt Ballou

In den Godcity Studios im US-amerikanischen Boston produzierte Kurt Ballou in den vergangenen Monaten unter anderem das aktuelle Code Orange-Album FOREVER, YOU WILL NEVER BE ONE OF US von Nails oder TYRANNY OF WILL von Iron Reagan. Letztere veröffentlichten erst kürzlich ebenfalls einen Anti-Trump-Song.

Werbung

teilen
twittern
mailen
teilen
Watain-Gitarrist darf nicht in die USA einreisen

Watain haben Ärger mit den Behörden der USA. Seit dem gestrigen 21. November sollten sie zusammen mit Morbid Angel durch Amerika touren, doch leider wurde Gitarrist Pelle Forsberg die Einreise verweigert. Die Schweden müssen nun als Quartett auftreten, sind verspätet in den Staaten angekommen und haben die erste Show in Houston, Texas verpasst. In einem ausführlichen Facebook-Statement (in voller Länge siehe unten) schreiben Watain: "Bei seiner Einreise in die Vereinigten Staaten letzte Woche, hat man Pelle ohne Grund in Gewahrsam genommen, in eine Zelle gesperrt und während einer ganzen Nacht ausgefragt. Das alles nur um ihm endlich sein gerade bewilligtes…
Weiterlesen
Zur Startseite