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Heaven Shall Burn
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Code Orange FOREVER

Hardcore, Roadrunner/Warner (11 Songs / VÖ: 13.1.)

6/ 7
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Foto: Promo

Kampfansage Nummer drei aus dem Hause Code Orange. Genre-Polizisten witterten mit dem Wechsel von Deathwish zu Roadrunner bereits den Sellout und musikalische Konformität. Die Band aus Pittsburgh reagiert darauf, wie sie es am besten kann: mit erhobenem Mittelfinger! Code Orange nehmen ihre Hardcore-Wurzeln und verpflanzen sie in Erde, die mit Metal und Industrial versetzt ist. Der Opener und Titel-Track ‘Forever’ kann durchaus als aktuelles Pendant zu ‘I Am King’ vom gleichnamigen Vorgängeralbum gesehen werden.

Wer jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt denkt, die Band endlich durchschaut zu haben, wird stets und unerbittlich eines Besseren belehrt: Der Hochgeschwindigkeitsausbruch ‘Kill The Creator’ wird von einem plötzlichen und messerscharfen Cut unterbrochen und schleppt sich dann mit all seiner Schwere im Midtempo weiter; der eingängige Grunge-Song ‘Bleeding In The Blur’ kulminiert im bedrohlich lauernden und abrupt in sich einbrechenden Industrial-Hammer ‘The Mud’; ‘Ugly’ kommt plötzlich mit einem astreinen Singalong-Refrain daher.

Der US-amerikanische Vierer ist nicht gerade dafür bekannt, halbe Sachen zu machen, und so gilt auch auf FOREVER: maximale Härte, maximale Aggression, maximale Herausforderung. Code Orange prügeln sich selbst und ihre Hörer immer wieder aus der Komfortzone. Grenzen sind da, um sie niederzureißen, Denkverbote können sich andere auferlegen. Sieht so die Zukunft des Genres aus? Man kann es nur hoffen.


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