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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Antisemitismus-Vorwürfe: Die Kiss-Schlammschlacht geht weiter

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Es will kein Ende nehmen. Erst wirft Paul Stanley seine ehemaligen Bandkameraden Peter Criss und Ace Frehley vor, Antisemiten zu sein, dann sagt Frehley dazu nur: „Das ist Rock’n’Roll“. Jetzt äußerte sich der zweite Beschuldigte, Peter Criss dazu.

Er sagt, er sei in keiner Weise Antisemit oder Rassist. Er unterstütze jede Religion inklusive der jüdischen. Seine Lieblings-Tante soll auch Jüdin gewesen sein, so Peter Criss.

Man habe auch bereits überlegt, die Angelegenheit vor Gericht zu klären, nur sei noch die Frage, wie.

Währenddessen bekräftigte Paul Stanley in einem Interview gegenüber Artisan News seine Anschuldigungen und sagte, er stehe vollkommen hinter ihnen. Außerdem schließt er aus, das eventuell einige Aussagen aus dem Kontext gerissen wurden:

„Unfortunately, I can’t say it’s taken out of context. It’s very clear that there are a lot of people who are anti-Semites. There are a lot of people who, underneath the surface, have a resentment towards the resiliency or the determination of Jews. If you wanna hang your inadequacies or your failures on somebody, it seems that, ‚Hey, it’s his fault.‘ So, no, I stand behind what I said and I have no agenda and I’m not saying anything to be vindictive, I’m not saying anything to be malicious. I’m just stating the facts.“

Weniger gelassen reagierte Ace Frehley diesesmal. Während eines Interviews in einer Radio-Sendung sagte er:

„They can’t call me a drunk or a drug addict anymore, so they’re grasping at straws. I mean, Jesus Christ! My fiancée is Jewish. How can I be anti-Semitic? Is he out of his mind. I’ve spent 40 years in the music business and I’ve worked alongside Jewish people my whole life. And I’m anti-Semitic? It’s ridiculous. I think he’s trying to sell his book, and it’s a pretty sad commentary if he has to resort to verbal slurs and innuendo. It’s ridiculous.“

Morgen findet die Aufnahme-Zeremonie der Rock And Roll Hall Of Fame für Kiss statt. Dort werden alle Beteiligten aufeinandertreffen. Vielleicht eine gute Gelegenheit, um die Streitigkeiten beizulegen. Vielleicht äußert sich aber in der Zwischenzeit auch noch Gene Simmons zu der Angelegenheit; man kann ja nie wissen.

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