Arch Enemy: Interview mit Managerin Angela Gossow

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Das komplette Interview mit Arch Enemy-Managerin Angela Gossow findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Angela, du hast vor zehn Jahren das Mikrofon bei Arch Enemy abgegeben. Wie hat sich dein Leben seitdem verändert?

Angela Gossow: Natürlich massiv, wenn man nicht mehr in einer Band mitwirkt, sondern das nur noch hinter den Kulissen macht. Wobei: mein Job war schon seit 2008 zu 50 Prozent das Bandmanagement. Es ist ein bisschen intensiver und mehr geworden, einfach weil ich natürlich mehr Zeit hatte, mich auf Details einzulassen, Kooperationen auszubauen und auch mein Wissen aktiv zu erweitern. Privat hat sich ebenfalls einiges geändert. Ich habe in der letzten Dekade zwei Kinder bekommen, bin dadurch natürlich viel sesshafter und habe ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ich bin nicht mehr die Nummer eins in meinem Leben, sondern das sind andere, und das hat mir gutgetan.

MH: Bestimmt gibt es Sachen, die du als aktive Musikerin bei Arch Enemy gelernt hast und mitbringen konntest?

AG: Ich glaube, das ist mein großer Vorteil den meisten Männern gegenüber: Ich weiß, was es bedeutet, auf Achse zu gehen – einmal physisch, aber auch mental. Was Bands teilweise auf der Strecke lassen – Kinder werden geboren, Großeltern sterben, Eltern haben Unfälle, und man muss entscheiden, ob man zurückfliegt oder nicht. Das ist belastend. Das verstehe ich, und ich verstehe auch, warum sieben Shows in der Woche teilweise einfach zu viel sind. Wenn man in der Headliner-Position ist und 90 Minuten krass abliefern muss, muss man Pausen einlegen, auch zwischen den Tourneen, damit die Leute nach Hause können und ihr Leben sowie sich selbst sortieren. Ich habe nicht unbedingt den nettesten Ruf als Business-Partner, weil ich echt super tough bin und viel erwarte. Aber zu meinen Bands bin ich sehr nett.

Die Steuerfrau

MH: Gibt es auch Momente, in denen du dieses aktive Musikerleben im Rampenlicht vermisst?

AG: Ich habe das zehn Jahre lang gemacht, wirklich volle Kanne, habe viele tolle Erinnerungen daran, aber weiß auch, wie anstrengend es für mich war. Das ist nichts, was ich jetzt, mit Ende 40, noch will. Es kommen aber natürlich immer wieder Jubiläen auf; vielleicht haben wir mal Bock, zum 30. alle zusammen rauszugehen – aber nicht volle Tourneen, sondern ein, zwei, drei Shows zum Spaß. Ansonsten bin ich eben auch einfach gemütlich geworden. Ich finde es geil, dass ich zu Hause sitzen darf, trotzdem sehr viel daran teilhabe und mir die Sachen aussuchen kann, zu denen ich gehe. Wir haben jetzt im Sommer einige Festivals, darauf freue ich mich, aber ich kann dann auch wieder nach Hause gehen, mich erholen und meine Kinder knuddeln.

Wo Angela noch singt und was es mit dem neuen Zusammenschluss namens Alpha Management United auf sich hat, lest ihr im kompletten Interview in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2022.

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(c) Angela Gossow
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Satyricon: Auf Kollisionskurs

Das komplette Interview mit Sigurd Wongraven von Satyricon findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Sigurd Wongraven hat die letzten drei Jahre damit verbracht, ein musikalisches Werk zu einer neuen Munch-Ausstellung zu erschaffen. SATYRICON/MUNCH heißt dieses Projekt, ebenso sinnig wie einfallslos, ein Treffen zweier norwegischer Künstler und eine Kollision zweier Kunstformen. Es ist Mittwoch, zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung, und Wongraven gibt mit Kuratorin Trine Otte Bak Nielsen eine Pressekonferenz. Nervös sei er nicht, versicherte er wenig überzeugend, denn…
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