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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19
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Death

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Die Band um den Frontmann und Gründer Chuck Schuldiner gilt als eine der einflussreichsten Bands im Death Metal. Das Debüt SCREAM BLOODY GORE prägte ab 1987 den Death Metal und gab ihm seinen Namen. Für diese Leistung wird Schuldiner häufig als Death-Metal-Urvater bezeichnet. Sound und Songs von Death wurden mit der Zeit immer progressiver, verließen das Genre aber nie komplett. Chuck Schuldiner blieb nach diversen Mitgliederwechseln die einzig feste Kraft hinter der Band, bis er 2001 verstarb. Death verkauften im Lauf ihrer Karriere über zwei Millionen Alben weltweit.

Chuck Schuldiner (Gitarre, Gesang) gründete 1983, im Alter von 16 Jahren, mit Rick Rozz (Gitarre) und Kam Lee (Gesang) in Tampa, Florida, die Band Mantas. Als Schuldiner kurze Zeit später nur den Posten an der Gitarre und am Mikrofon übernahm, änderten sie 1984 den Namen in Death. Als Lee und Rotz sich verabschiedeten, nahm er fast komplett in Eigenregie das erste Death-Album SCREAM BLOODY GORE (1987) auf, das den Grundstein für den Death Metal legen sollte.

Mit einer ersten festen Band-Besetzung spielten Death 1988 LEPROSY und 1990 SPIRITUAL HEALING ein, doch die anschließende Tour wurde zum Fiasko: da die anderen Band-Mitglieder ohne Schuldiner und mit einem Gastsänger auf Europa-Tour gingen, warf Schuldiner alle Leute aus seiner Band und suchte erneut ein Line-up für Death. Mit drei neuen Musikern entstand HUMAN (1991), auf dem die Texte erstmals philosophische Betrachtungen beinhalteten, während die Songs so vielschichtig und melodisch wie nie zuvor waren. Das Album avancierte zum Klassiker.

Auch für SYMBOLIC (1995) wechselte erneut die Besetzung. Fans und Kritiker zeigten sich zwiespältig, weshalb Schuldiner Death erst einmal auf Eis legte. Währenddessen gründete er die Power Metal-Band Control Denied, mit der er auch das letzte Death-Album THE SOUND OF PERSEVERANCE einspielte. Der Einfluss des Power Metal war kaum zu überhören, vor allem der Song ‘Painkiller‘, eine Coverversion von Judas Priest, spricht eine deutliche Sprache.

Im Anschluss an die Tour diagnostizierte man Schuldiner 1999 einen Gehirntumor, den er aufgrund seiner mangelnden Krankenversicherung kaum behandeln lassen konnte. Es fanden Spendenaufrufe durch die Musikpresse und diverse Benefizkonzerte statt, doch Chuck Schuldiner verstarb am 13.12.2001, als das Geld nicht mehr ausreichte und er das Krankenhaus verlassen musste. Der Tod von Chuck Schuldiner war auch das Ende der Band Death.

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Diskografie
Metal im Film: Arte.tv zeigt schönste Szenen

Harte Musik und epische Filme machen wunderbar zusammen. Das dürfte uns allen spätestens seit ‘Wayne’s World’  mit der Gast-Einlage von Alice Cooper und der Singalong-Szene im Auto zu Queens ‘Bohemian Rhapsody’ klar sein. Die Kollegen von arte.tv haben sich nun die Mühe gemacht und die ihrer Ansicht nach besten Filmszenen mit Heavy Metal-Musik in knapp 20 Minuten im Beitrag ‘Blow Up - Metal im Film’ zusammen geschnitten. Mit dabei in ‘Metal im Film’ sind beispielsweise Metallica, einerseits mit ihrem Seelenstriptease ‘Some Kind Of Monster’, andererseits mit ihren neuesten Streifen ‘Through The Never’. Auch sehr schön:  Jim Carreys Tanzeinlage während einer Cannibal Corpse-Show in der Komödie…
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