Toggle menu

Metal Hammer

Search

Nasty Savage: Debütwerk wird 40 Jahre alt

von
teilen
mailen
teilen

Zwei Jahre dauerte es, bis die frisch gegründete Band Nasty Savage ihr Band-betiteltes Debütwerk NASTY SAVAGE veröffentlichte, doch 1985 war es endlich so weit. Als eine von vielen Bands entsprang auch dieses Projekt aus der fruchtbaren Tampa Bay, die Mitte der Achtziger auch Bands wie Death, Obituary, Morbid Angel und Deicide hervorbrachte. Nasty Savage ebneten den „Big Four“ den Weg, indem sie bereits ab 1983 die Bühnen zum Beben brachten. Zu Beginn hatte ihre Musik jedoch noch wenig mit Thrash- und Speed Metal zu tun.

Die ersten Schritte von Nasty Savage

In einem Artikel der St. Petersburg Times (heute Tampa Bay Times) sprach Gitarrist Ben Meyer über die erste Nasty Savage-Show. Der Sommer 1982 war warm, Nasty Savage hießen noch Nightmare und waren weit davon entfernt, ein eigenes Album aufzunehmen. Stattdessen druckten sie ganze 50 Flyer und luden zu einem Konzert ein, für das sie einen Dollar Eintritt verlangten. Getränke musste selbstverständlich jeder für sich selbst mitbringen. „Unser Konzert ist auf viel Interesse gestoßen, wir haben ganze 400 Dollar verdient!“, so Meyer. Zu dieser Zeit waren sie noch eine Coverband und spielten Hits von Iron Maiden, Judas Priest und Venom. Diese musikalischen Wurzeln sind auf ihrem Debütwerk NASTY SAVAGE noch eindeutig zu hören. Ihre Hinwendung zu schnellen, aggressiven Thrash-Rhythmen und -Riffs steckte noch in den Kinderschuhen.

Große Pläne für die Zukunft

Über die Jahre machten sich Nasty Savage besonders durch die übertriebenen Bühnen-Shows und Einlagen von Frontmann „Nasty“ Ronnie Galletti einen Namen.

Nicht selten kam es vor, dass er sich ganze Fernseher auf dem Kopf zertrümmerte und Konzerte blutüberströmt beendete. Heute ist er das letzte verbliebene Originalmitglied. Gemeinsam mit seiner neuen Besetzung veröffentlichte er im Oktober 2024 das erst fünfte Album JEOPARDY ROOM. Der langsame Veröffentlichungsrhythmus erklärt sich durch verschiedene Trennungen, Wiedervereinigungen und schleppende Comebacks. Wenn es nach Galletti geht, läuft es ab jetzt jedoch schneller. Es bleibt spannend, was in Zukunft aus diesem Vorhaben noch werden wird.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Krokus: Debütwerk wird 50 Jahre alt!

Wenn heute über Krokus gesprochen wird, denkt man an donnernde Stadionhymnen, schweizerischen Hard Rock‑Stolz und eine Band, die sich trotz aller Brüche immer wieder (nur vielleicht mit neuen Gesichtern) zurück auf die Bahn brachte. Doch bevor die Solothurner zu internationalen Chart-Stürmern wurden, brachten sie 1976 ein Album auf den Markt, das die ganze Geschichte lostrat. Die Rede ist von KROKUS, intern schlicht First Album genannt. Von Kaktus zu Krokus - und plötzlich ohne Sänger Die Geschichte von Krokus beginnt 1975 in Solothurn. Chris von Rohr und Tommy Kiefer, zuvor gemeinsam in einer Band namens Kaktus, gründeten Krokus - offenbar hatten…
Weiterlesen
Zur Startseite