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Black Lives Matter: Norma Jean-Sänger löst Shitstorm aus

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Norma Jean-Vokalist Cory Brandan hat sich mit einem unbedachten Post bei Twitter aber mal so richtig in die Internet-Nesseln gesetzt. So teilte der Musiker ein Gif, in dem die Worte „BLAH BLAH BLAH BLAH“ automatisch nach unten scrollten. Damit griff er – offenbar unwissend – ein Scroll-Bild der Black Lives Matter-Bewegung auf und machte sich scheinbar darüber lustig. Manche Fans forderten andere Bands auf, nie wieder mit Norma Jean auf Tour zu gehen.

Seinen ursprünglichen Post hat Brandan inzwischen wieder gelöscht und auch eine ausführliche Entschuldigung nachgeschoben (siehe unten). Darin schreibt er: „Am Montag habe ich aus Frustration über ein Wortgefecht zwischen Gruppen mit demselben Ziel, das ich las, ein Gif gepostet, ohne dessen Kontext zu bedenken. Ein Freund ließ mich am nächsten Tag wissen, dass es einer Black Lives Matter-Grafik ähnelt und die Unterstützer der Bewegung verletzt. Also habe ich es gelöscht. Doch der Schaden war angerichtet.

Ignoranz ist kein Glück

Ich war noch spät auf und habe Gespräche über den Black Out Tuesdays verfolgt. Ich sah, wie sich die Erfinder und Unterstützer über ihre Herangehensweisen streiten, und bin schlafen gegangen. Flapsig habe ich ‚blah‘ gegoogelt und das scrollende Gif gesehen, das aussieht wie die Credits am Ende eines Films. […] Meine Ignoranz bezüglich des Bezugs des Gigs leuchtet mir jetzt ein, wenngleich es nicht meine Absicht war. […] Lasst mich eines klarstellen: Black Lives Matter.“

Des Weiteren entschuldigte sich Brandan für seinen Sarkasmus und seine Einstellung, die er in seinen sonstigen Posts an den Tag legt. Er hätte besser seine Sympathie mit dem Black Lives Matter-Movement kundtun sollen. Darüber hinaus entschuldigte sich Cory im Besonderen bei den schwarzen Fans von Norma Jean, die er mit seinem Post verletzt hat, und bittet darum, dass seine Band-Kollegen von Norma Jean und Hundred Suns nicht unter seinem Fehler leiden müssen.


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Bad Wolves: Ärger um Tommy Vext

Am Montag veröffentlichte Bad Wolves-Sänger Tommy Vext auf seinem Instagram-Account ein über sechsminütiges Video. In jenem behauptete er, dioe "Black Lives Matter"-Bewegung sei von Leuten wie George Soros initiiert worden. Soros, Holocaust-Überlebender und Milliardär, ist genauso wie die Clinton Foundation Ziel vieler Verschwörungstheorien rechtsorientierter Zeitgenossen. Beweise dafür blieb er schuldig. Zudem brachte er die bereits als falsch erwiesene Theorie ins Spiel, dass Soros und Konsorten Geld in "Black Lives Matter" investieren würden, um von der medialen Berichterstattung zu profitieren. Vext erklärte, er habe dieses Video "nach mehreren Wochen Recherche und Interviews mit unabhängigen Journalisten, Militärpersonal, Profis aus der Unterhaltungsbranche, einem…
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