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Black Sabbath & Ozzy: Das echte Ende der letzten Show

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Wer einer der über fünf Millionen Fans war, die am vergangenen Samstag den Live-Abschied von Black Sabbath und Ozzy Osbourne live mittels Stream verfolgt haben, hat sich womöglich über das etwas unvermittelte Ende gewundert. So gab es offenbar keine gefühlvollen Ansprachen und keine Umarmungen. Der „Prinz der Dunkelheit“ blieb einfach alleine auf der Bühne zurück, sagte angeblich noch: „Bleibt auf der verdammten Bühne!“ — und dann brach die Übertragung ab.

Mieser Schnitt

Das wäre in der Tat ein wenig kalt und abgebrüht gewesen für finalen Abgesang von Ozzy Osbourne. Wie unter anderem Black Sabbath-Bassist Geezer Butler nun im Netz mitteilen: So hat es sich gar nicht zugetragen! „Ich höre weiter, dass Leute, die den Stream angeschaut haben, dachten, dass unser Set abrupt aufgehört hat… indem wir einfach von der Bühne gegangen sind“, erklärt Geezer auf Instagram, und postete dazu ein erhellendes Foto. „Es tut mir leid, dass es diesen Anschein hatte. Ich bin von der Bühne gegangen, um diesen Kuchen für Ozzy zu holen. Prost an den Fan, der das richtige Ende eingefangen hat.“

Bei dem besagten Fan handelt es sich um einen gewissen Mike Brunn, der hierzu auch ein kurzes Video bei Facebook veröffentlichte. Dazu schrieb er: „An all die Fans, die sagen, wie kalt das Ende der Black Sabbath-Show war, als die Band von der Bühne ging und Ozzy alleine zurückließ: Wisst, dass ihr das wahrscheinlich so fühlt wegen eines wirklich schwachen Schnitts des Livestreams. Ich habe einen von einem Fan gefilmten Clip gesehen, der zeigt, wie Tony und Geezer auf Ozzy am Schluss zugehen und seine Hand schütteln. Dann gingen sie von der Bühne, und Geezer kam mit einem Kuchen für ihn zurück. Sie gaben Ozzy diesen letzten Moment, um die Menge ein letztes Mal aufzusaugen. Es ist so eine Schande, dass der Livestream das vermasselt hat, aber so ist es wirklich abgelaufen.“ 

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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