Seit mehr als zehn Jahren hatten die US-Hard-Rocker Black Stone Cherry keinen externen Produzenten mehr an ihrer Seite. Laut Sänger und Gitarrist Chris Robertson ist das eine bewusste Entscheidung, denn man will die volle Kontrolle über das eigene Schaffen behalten.
Black Stone Cherry: Keine Hilfe von außerhalb
„Wir produzieren seit dem KENTUCKY-Album (2016 – Anm.d.A.) alles selbst. Seit 2013 oder 2014 haben wir nicht mehr mit einem Produzenten zusammengearbeitet. Das hat nichts mit Produzenten zu tun“, sagte Robertson im Interview mit dem YouTube-Kanal Chas Byrne. „Wir haben mit einigen der Besten gearbeitet – mit Joe Barresi, Howard Benson, Bob Marlette, John Freds Vater (Richard Young – Anm.d.A.) und David (Barrick – Anm.d.A.) […]. Richard ist ein mit Platin ausgezeichneter und Grammy-prämierter Künstler. Wir hatten also jedes Mal namhafte Produzenten an unserer Seite.“
Trotzdem bleibt die Band für künftige Projekte lieber unter sich. „Ich glaube, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir genau wissen, wie wir klingen wollen“, fuhr Robertson fort. „Wir hören den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Part in unseren Songs.
Das Seltsamste für mich war immer, dass Plattenfirmen – und zum Glück müssen wir uns darüber keine Sorgen machen; wir haben ein super Verhältnis zu Mascot (Label Group – Anm.d.A.) – früher Bands unter Vertrag nahmen und dann sofort alles an ihnen ändern wollten oder sie mit Songwritern und so weiter zusammenbrachten. Und ich dachte mir: Ich verstehe, dass diese Leute fantastisch in ihrem Job sind. Aber wenn man eine Band unter Vertrag nimmt, warum veröffentlicht man dann nicht erst mal ihre Musik und schaut dann, was man damit anfangen muss und wie sie ankommt?
Aber so läuft das heute nicht mehr. Zum Glück haben wir unser erstes Album 2006 veröffentlicht, als Plattenfirmen noch Bands förderten. Wir konnten also unser erstes Album aufnehmen, sehen, wie es ankommt, und dann mit anderen Leuten zusammenarbeiten.“
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