Bei den diesjährigen BRIT Awards, welche am vergangenen Samstag, den 28. Februar 2026 in Manchester über die Bühne gingen, war klar: Irgendetwas wird auch zum am 22. Juli 2025 verstorbenen Ozzy Osbourne passieren. Die Black Sabbath-Legende ist schließlich so etwas wie ein Nationalheiligtum im Vereinigten Königreich. Insofern dürfte es niemanden verwundern, dass der „Prinz der Dunkelheit“ posthum den Lifetime Achievement Award verliehen bekommen hat.
Ozzy schaut vom Himmel herab
Hierzu hielt die aus Nashville zugeschaltete Country-Ikone Dolly Parton eine Rede: „Ozzy Osbourne hat sein gesamtes Leben der Musik gewidmet. Und sein Vermächtnis hat einen bleibenden Eindruck in den Fasern von Liebhabern auf der ganzen Welt hinterlassen. […] Ozzy wusste aufgrund seiner Liebe für Theatralik und mit seinen musikalischen Begabungen, wie er Aufmerksamkeit bekommt. Er konnte jede Gelegenheit in eine ausgewachsene Show verwandeln. Und in seinem Kern war Ozzy ein Showman.“
Die Auszeichnung für das Lebenswerk bei den BRIT AWARDS nahmen Sharon Osbourne zusammen mit ihrer Tochter Kelly sowie Louis Osbourne (Ozzys Sohn aus seiner ersten Ehe) entgegen. „Ich fühle mich geehrt, diesen Preis für meinen umwerfenden Ehemann in Empfang zu nehmen. Gott weiß, ich wünschte, er wäre selbst hier, um ihn anzunehmen. Ozzy schaut nun auf uns herunter. Er stieg zu einem der wiedererkennbarsten und respektiertesten Musiker auf. Um ehrlich zu sein war er der bescheidendste Egomane, den man jemals hätte treffen können. Er wird immer ein Rock-Star sein. Wenn Ozzy heute Nacht hier wäre, wäre er so stolz, dies von seinem Land zu bekommen, das er geliebt hat.“
Doch damit nicht genug: Die Macher der BRIT Awards ließen es sich nicht nehmen, Ozzy Osbourne darüber hinaus mit einer All-Star-Performance die Ehre zu erweisen. Und bei der Auswahl der Musiker bewiesen die Organisatoren überdies eine Menge Fingerspitzengefühl, trommelten sie dafür doch einige Weggefährten und ehemalige Band-Mitglieder von Ozzy zusammen. Mit von der Partie waren Keyboarder Adam Wakeman, Bassist Robert Trujillo, Schlagzeuger Tommy Clufetos und Gitarrist Zakk Wylde. Am Mikrofon stand kein Geringerer als Robbie Williams, den Sharon Osbourne persönlich hierfür eingeladen hatte, weil er ein langjähriger Fan von Ozzys Musik sowie ein Freund der Osbourne-Familie ist. Zum Besten gab die Gruppe ‘No More Tears’.
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