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Bruce Dickinson: Deswegen gibt es keine neuen Stadion-Acts

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Bruce Dickinson erörtert in einem aktuellen Interview mit dem schwedischen Radiosende Bandit Rock ausführlich seine Einschätzung dazu, warum wenig bis gar keine neuen Stadion-Acts im Heavy Metal- und Heavy Rock-Bereich nachkommen und sich aufschwingen, zu den neuen Metallica, Judas Priest und Iron Maiden zu werden. Dabei berichtete der 65-Jährige von einer Unterhaltung mit einem brasilianischen Live-Veranstalter, den genau dieses Problem störte. „Es gibt keine Headliner“, habe dieser gesagt.

Schritt für Schritt

„Der Grund dafür leider ist, dass große Konzerne alles übernehmen“, beginnt Bruce Dickinson seine Ausführungen. „Und die sind daran interessiert, Geld zu verdienen, also propagieren sie die großen Headliner.“ Jedoch würden diese Firmen nicht die Bands hervorbringen, die das Zeug dazu hätten, irgendwann einmal in einem Stadion zu spielen. „Denn man wird nicht über Nacht zum Headliner. Man wird zum Headliner, indem man eine Menge Auftritte an einer Menge Orten spielt. Und dann werden die Leute auf einen aufmerksam — und plötzlich spielt man in der Wembley Arena [Konzerthalle in London mit 12.500 Sitzplätzen — Anm.d.A.].“ Der nächste Schritt danach sei es, zu einem Festival-Headliner zu wachsen.

Darüber hinaus schildert Bruce Dickinson, wie viele lokale Veranstalter in den Vereinigten Staaten von Amerika Iron Maiden zu einer großen Gruppe aufgebaut haben. Zuerst hätten die Eisernen Jungfrauen als erste von drei Bands eines Tour-Pakets gespielt. So seien Veranstalter früher einfach Risiken eingegangen, die heutzutage keiner mehr auf sich nehmen will. Des Weiteren sei die Anzahl an kleinen Venues, in den Bands auftreten können, traurigerweise gesunken. Dadurch verringere sich auch die Basis an Menschen, die diese kleinen Clubs aufsuchen, um sich kleine Bands anzuschauen. Anstatt in London eine zweite Sphere wie in Las Vegas zu bauen, sollten lieber ein halbes Dutzend Pubs zu Live-Clubs umgewandelt werden, in denen junge Leute auftreten können.

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