Beartooth-Mastermind Caleb Shomo macht sein Ding. Das stellt er auch in einem aktuellen Interview mit Full Metal Jackie klar. Außerdem offenbart er, dass Beartooth ihr neues Album schon komplett im Kasten haben. Jetzt müssen nur noch die Details der Veröffentlichung geklärt werden.
Ehrliche Kunst
Darauf angesprochen, wie er mit Kritik und Hass von enttäuschten Fans umgehe, antwortet der Musiker: „Wenn ich ehrlich bin, ist das ihre Entscheidung. Ich mache diese Kunst nicht nur, um Fans zu gewinnen oder für finanziellen und kritischen Erfolg. Besonders in Bezug auf ‘Free’ mache ich das eigentlich nur für mich selbst.
Ich mache das, damit ich die ehrlichste Kunst veröffentliche, die ich kann. Ich möchte durch meine Kunst die treueste Darstellung meiner selbst sein, weil das der Sinn von Beartooth ist. Davor möchte ich nicht zurückschrecken“, erklärt Shomo. Fan-Reaktionen fielen schon auf das letzte Album THE SURFACE (2023) gemischt aus, da die Band ihre Musik zunehmend mit Pop-Elementen spickt.
(Meinungs-)Freiheit
Auch die Reaktion auf die aktuelle Single ‘Free’ war aufgrund einiger homophober Kommentare eher negativ behaftet. Im dazugehörigen Musikvideo trägt Shomo ein bauchfreies Oberteil, was unter anderem Attila-Frontman Chris Fronzak dazu veranlasste, auf X abfällige Kommentare darüber zu posten. Fronzak hat sich mittlerweile für die Posts entschuldigt.
Shomo meint dagegen im Interview: „Ich versuche mich aktuell aktiv von jeglicher Rezeption fern zu halten. Natürlich bekomme ich trotzdem mit, ob die Leute meine Musik hören und ob sie zu Konzerten kommen. Aber ich finde, jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung und es wird zwangsläufig Leute geben, die nicht mögen, wie die Musik klingt, wie ich aussehe, wie ich tanze oder was ich anhabe. Das bleibt ihnen überlassen.“
Keine Ablenkung
Der Sänger sagt: „Ich weiß, dass ich die Leute aus den Augen verliere, die mit meiner Musik etwas anfangen können, wenn ich mich von schlechten Reaktionen ablenken lasse. Und, viel wichtiger: Ich verliere die einzige Person aus dem Blick, die definitiv etwas damit anfangen kann und das bin ich.“
Dem Musiker geht es besser denn je und die Arbeit an dem neuen Album brachte ihm viel Freude, wie er erzählt: „Musikalisch war es wirklich sehr gut. Ich bin so stolz auf dieses Album. Für mich ist es das beste Beartooth-Album, das ich hätte machen können. Es hat viele harte Parts, viele Refrains, viel Pop, viel Geschrei. Das sind all die Dinge, die ich Liebe, wenn ich Beartooth-Songs schreibe.“
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