Cannibal Corpse: Corpsegrinder ist der bessere Sänger

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Cannibal Corpse-Schlagzeuger Paul Mazurkiewicz äußerte sich kürzlich in einem Interview im Rahmen des Pod Scum-Podcasts bezüglich des einstigen Sängerwechsels. Darin begründete er, warum George „Corpsegrinder“ Fisher der deutlich besseren Mann für den Posten als Vorgänger Chris Barnes sei.

Mit Veränderung nach vorne

Paul merkte an, dass Corpsegrinder die Qualität von Cannibal Corpse merklich angehoben habe. Trotzdem sei der Austausch des Frontmanns keine einfache Entscheidung gewesen, wie er darlegt. „Es ist schwer, das [den Wechsel – Anm. d. A.] durchzuziehen“, kommentierte der Drummer. „Die frühe Ära, die Barnes-Ära, wie sie wohl alle nennen, ist der Anfang der Band; damit haben die Dinge für uns begonnen und so ist alles ins Rollen gekommen. Wir haben uns ziemlich gut geschlagen. Ab da ging es für uns steil bergauf. Jetzt sind wir eine Kraft, mit der man rechnen muss. Einen Sänger mittendrin zu wechseln, scheint ein bisschen verrückt zu sein, aber es musste passieren.“

Die Umbesetzung sei aber auf jeden Fall der richtige Schritt gewesen, so Paul: „Wir schauen zurück und haben das Gefühl, dass wir die Band verbessert haben; George ist insgesamt einfach ein besserer Sänger. Aber beide Epochen sind natürlich von Bedeutung. Das [die Barnes-Ära – Anm. d. A.] ist der Anfang der Band, also wird es immer Puristen geben, die sagen werden: „Ich liebe diese Ära mehr, weil …“. Ich habe kein Problem damit. Es ist, wie es ist. Er war schließlich ein Teil der Band. Es war nicht so, als wäre er nicht gewesen oder nichts wäre zu dieser Zeit passiert. Doch es war eine große Sache, solch einen Wechsel zu bewältigen.“

Absprechen will Paul dem ehemaligen Sänger dessen Lorbeeren demnach nicht. Auch Chris Barnes habe einen festen Platz in der Band-Geschichte von Cannibal Corpse: „Es war eine wichtige Ära, die nicht ignoriert werden kann. Es ist cool, darüber sprechen zu können – eine coole Geschichte, die viele Bands vielleicht nicht überlebt hätten. Und zum Glück erging es uns anders, und heute schneiden wir besser ab, als wir jemals gedacht hätten. Das haben wir George zu verdanken.“

🛒  VIOLENCE UNIMAGINED auf Amazon.de bestellen!

Von der Gründung 1988 bis 1995 war Chris Barnes der Frontmann von Cannibal Corpse. Danach verließ er die Band und widmete sich vollständig den ursprünglich als Nebenprojekt ins Leben gerufenen Six Feet Under. Seitdem herrscht dicke Luft zwischen beiden Parteien. Doch anscheinend weiß Paul Mazurkiewicz trotzdem seinem ehemaligen Band-Kollegen Tribut zu zollen, statt den rhetorischen Holzhammer auszupacken.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Behemoth-Schlagzeuger fällt auf kommender Tour aus

Der Spruch: „Manchmal geht es mit dem Teufel zu“ trifft bei Behemoth meist nicht nur im übertragenen Sinne zu. Erneut machen gesundheitliche Probleme der Band zu schaffen. Diesmal trifft es Schlagzeuger Inferno. Ein Sommer ohne Inferno Eigentlich wollten die vier Polen vom 11. Juli bis einschließlich 17. August zahlreiche Festivals bespielen und ganz nebenbei (unter anderem gemeinsam mit Testament und Gaerea) auf "O Father O Satan O Svmmer"-Tournee gehen. Zwar sollen alle Termine wie geplant stattfinden, jedoch ohne Inferno an den Drums. Stattdessen spirngt Jon Rice (Uncle Acid & The Deadbeats, Ex-Job For A Cowboy) ein, der bereits seit 2017…
Weiterlesen
Zur Startseite