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Corey Talyor über Grammys: Ich habe keine Zeit für diese Scheiße

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Zeugen die Aussagen von Corey Taylor von Bescheidenheit oder Größenwahn? Jedenfalls scheinen dem Slipknot-Frontmann die Aussichten auf einen Award in der Kategorie „Best Metal Performance“ für den Song ‘Custer’ aus dem Album .5: THE GRAY CHAPTER nicht sonderlich zu interessieren, wie er jetzt im Interview mit dem finnischen Radiosender Radio Rock verlauten lässt.

Wenn ich ehrlich bin, bedeutet mir das einen Scheiß“

Am 15. Februar 2016 werden in Los Angeles zum 58. Mal die Grammy-Awards verliehen. Unter den Nominierten in der Kategorie „Best Metal Performance“ befinden sich neben Ghost und Lamb of God auch Slipknot. Die Masken-Metaller sind damit zum siebten mal für einen Grammy nominiert.

Das könnte Corey Taylor aber anscheinend nicht egal sein:

Wenn ich ehrlich bin, bedeutet mir das einen Scheiss“, gibt er im Interview mit Radio Rock zu verstehen. „Ich kenne viele Leute, die da viel drauf geben aber ich sage ihnen dann immer.. Ich meine, wir selbst wurden jetzt wie oft nominiert, ungefähr… Gott weiß wie oft. Auf jeden Fall mehr als zehn mal. Wir haben davon einmal sogar gewonnen…“

Mit ihrem Song ‘Before I Forget’ gewannen Slipknot bei der 48. Grammy-Verleihung im Jahr 2006 in der Kategorie Best Metal Performance. Sie setzten sich damals unter anderem gegen Ministry und Rammstein durch. Laut Corey Taylor geht es bei dem Preis und das drumherum aber weniger um die Musik:

Es ist ein Beliebtheitswettbewerb, das ist alles“, meint der Maskenrocker. „Wenn es das nicht wäre und es wirklich nur um die Musik ginge, dann würdest du dort mehr Metal-Bands sehen – uns einmal ausgenommen – die auch in anderen Kategorien nominiert werden würden, wie „Album des Jahres“ oder so und so ist es eben nicht. Es ist also alles nur ein Beliebtheitswettbewerb und ich habe habe keine Zeit für diese Scheisse, um ehrlich zu sein.“

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Kinder covern Mötley Crüe und Slipknot

Um den Metal- und Rock-Nachwuchs muss man sich definitiv keine Sorgen machen. Zu dieser Einschätzung wird man nach Ansicht der folgenden zwei, ziemlich unterschiedlichen Darbietungen kommen. Zum einen hat sich eine Kandidatin der Talent-Show "American Idol" an einem Mötley Crüe-Klassiker versucht. Zum anderen liefert die O’Keefe Music Foundation mal wieder eine Slipknot-Neuinterpretation (siehe Video unten). Designierte Siergerin Bei dem Mötley Crüe-Song handelt es sich um das energetisch-rockende ‘Live Wire’. In der Version der Teenagerin Casey Bishop mutiert das Lied jedoch zur gefühlvollen Ballade. Die junge Frau ist erst 15 Jahre alt und beeindruckte damit die Juroren Lionel Richie, Katy Perry…
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