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Corey Taylor: Stone Sour werden nie so relevant wie Slipknot

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Corey Taylor hat kürzlich Slipknot und Stone Sour miteinander verglichen. Demnach sei es ihm bei der Wiederbelebung von Stone Sour im Jahr 2000 von vornherein klar gewesen, dass die Gruppe niemals die Relevanz von Slipknot erreichen würde. Dies gab der 49-Jährige im Interview mit dem britischen Metal Hammer zu Protokoll.

Realistische Bewertung

„Ich wusste, wir würden niemals dieselbe Wucht haben“, erläutert Corey Taylor seine Gedanken. „Man bekommt eine Chance auf etwas Einmaliges — und Slipknot war diese Chance. Als ich jung war, wollte ich vielleicht mehr musikalische Anerkennung haben — von einem Ego-Standpunkt aus. Nur in der Rückschau kann man darauf blicken und sagen: ‚Ich war tatsächlich ein großer Teil davon.'“ Dieser Hunger nach Anerkennung war es demnach auch, der den derzeit reüssierenden Solokünstler dazu bewogen hat, die Band auferstehen zu lassen, in der er vor Slipknot sang.

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So war seine Motivation für Stone Sour eine rein egoistische — nämlich die, sich als Liedermacher zu beweisen. „Ich wusste zu der Zeit, dass ich nicht so gute Musik wie die Jungs in Slipknot schreibe“, bewertet Corey Taylor seine Fähigkeiten im Rückblick. „Ich habe meinem Können nicht vertraut. So wenig habe ich musikalisch beigetragen [dazu hält Corey seinen Daumen und seinen Zeigefinger etwa einen Zentimeter voneinander entfernt — Anm.d.A.]. Stone Sour wiederzubeleben bedeutete, dass ich besser als Songwriter wurde und Musik bei Slipknot beisteuern konnte. Doch es kam von einem rein egoistischen Beweggrund, einfach nur zu spüren, dass ich es tun kann.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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