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Corona: Tool-Sänger sieht Veränderungen kommen

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Man muss nun wirklich kein Hellseher sein, um zu begreifen, dass das Coronavirus die Welt, wie wir sie kennen, (wahrscheinlich für immer) verändern wird. Beispielweise fragen sich Musik- und Metal-Fans weltweit, wann und in welcher Form es möglich sein wird, dass Bands wieder auftreten dürfen, um ihren Lebensunterhalt damit zu bestreiten. Tool-Frontmann Maynard James Keenan hat nun seine Voraussicht der Dinge zu Protokoll gegeben.

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Im Interview mit Zane Lowe für Apple Music wurde der Tool-Sänger gefragt, ob er hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Darauf entgegnete er: „Ich glaube, wir durchlaufen viele Veränderungen. Wir durchlaufen viele Wachstumsschmerzen – und nicht alle von uns werden es durch diese Wachstumsschmerzen schaffen. Das ist der härteste Teil: Als Mensch wirklich zu begreifen, dass du vielleicht nicht Teil dessen sein könntest, was hinter dem Bergrücken im neuen Tal passiert. Du wirst vielleicht nicht dort sein, einfach weil du nicht auf die Grundlagen geachtet hast.

Augen auf, Ohren auf

Du hast dem Wind nicht zugehört, nicht die Luft gerochen. Einfache Dinge. Die Leute […] behaupten, dass es viele prophetische Dinge auf EAT THE ELEPHANT [dem jüngsten A Perfect Circle-Album], auf FEAR INOCULUM [dem aktuellen Tool-Album] und wahrscheinlich auch auf dem neuen Puscifer-Album gibt. Aber das ist nicht wirklich prophetisch. Das ist nur das Verständnis von Mustern, der menschlichen Natur und davon, wohin wir gehen. Auch wenn das besonders aussieht, ist das es nicht. Es ist menschliche Erfahrung.“

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Den letzten Punkt führt der Tool-Querdenker etwas genauer aus: „In meinem Alter habe ich durchaus ein paar Dinge miterlebt und versucht, mir einen offenen Geist zu bewahren. Ich habe nicht immer angenommen, dass ich recht habe, nur weil ich erfolgreich bin, sondern diese Dinge irgendwie neu bewertet. Sogar gerade jetzt: Letzten Abend aßen wir Pasta mit Tomaten und Basilikum aus unserem Garten und tranken unseren eigenen Wein. Es ist eine dieser Sachen, die nicht über Nacht passieren. Wir mussten dafür arbeiten. Du musstest darauf achten.

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Du musstest in Verbindung sein, denn manche Dinge wachsen einfach nicht überall. Du musst damit in Verbindung sein, wo du bist und wohin zu gehst. Ich könnte behaupten: ‚Seht, wie richtig ich vor 25 Jahren damit lag, als ich diese Obstplantage und diesen Garten angepflanzt habe.‘ Aber das ist absurd. Ich mag es einfach, Dinge anzupflanzen.“

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Made In Japan: Was es mit japanischem Vinyl auf sich hat

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