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Covid-19: Destruction erhielten staatliche Unterstützung

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Musiker, die ihren Lebensunterhalt mit Live-Auftritten bestreiten, trifft die Corona-Krise besonders hart. Insofern liegt die Frage danach, wie eine Band damit umgeht, bei Interviews immer auf der Hand. So auch im „Scars And Guitars“-Podcast, in dem Destruction-Frontmann Marcel „Schmier“ Schirmer zu Gast war.

„Wir waren wirklich zu Tode erschrocken, als alle Shows abgesagt wurden“, begann Schmier seine Ausführungen, „denn im Grunde machen wir unser Geld mit Live-Shows. Heutzutage, da die physischen Verkäufe im Keller sind und die Leute streamen, kommt von einem Album nicht genug Geld rein, daher müssen wir live spielen. Glücklicherweise hat die deutsche Regierung kleinen Unternehmen etwas Hilfe angeboten. Da Destruction eine Firma ist, haben wir Nothilfe bekommen. Das lief schnell und weniger bürokratisch als sonst in Deutschland, denn es ist ein sehr bürokratisches Land hier.“

Irgendwie durchkommen

Weiter erklärt der Destruction-Chef: „Alles braucht Zeit, und du musst viele Formulare ausfüllen. Aber das ging tatsächlich ziemlich schnell, so wie sie es versprochen hatten. Und ich denke, dass es uns wirklich hilft, jetzt in diesem Moment zu überleben. Jetzt, da alles gelockert wird, sieht es so aus, als ob in diesem Jahr noch Konzerte stattfinden. Wir haben alles bis November abgesagt. Also klappt es hoffentlich im November oder Dezember. Davor: Ich weiß nicht.  Wir wissen noch nicht, wie wir das überstehen sollen, denn keiner hier hat große Ersparnisse. Wir sind eine Rock’n’Roll-Band – wir geben unser Geld aus, und wir verdienen nicht so viel.

Aber so weit sieht es nicht nach einem totalen Zusammenbruch aus, wenngleich es natürlich im Augenblick ein bisschen bedrohlich aussieht. Aber ich versuche, positiv zu bleiben. Wir sind eine Band, und wir haben zum Glück auch andere Einnahmen, die hier und da reinkommen. Merchandise und Streaming kommen alle paar Monate rein. Diese ganze Sache wird uns am Leben erhalten, bis wir wieder spielen können. Es wird nicht leicht sein, aber ich bin tatsächlich froh zu sagen, dass unsere Regierung uns an diesem Punkt geholfen hat.“


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