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Dan Hawkins (The Darkness) putzt Ozzy-Tribut von MTV runter

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Bei den MTV Video Music Awards 2025 (die am 7. September 2025 in der UBS Arena in New York stattfanden) gab es bekanntlich ein Tribut an Ozzy Osbourne. Dabei brachten YungbludExtreme-Gitarrist Nuno Bettencourt und Black Sabbath-Keyboarder Adam Wakeman den Ozzy-Hit ‘Crazy Train’ und den Sabbath-Klassiker ‘Changes’ zu gehör, woraufhin Steven Tyler und Joe Perry von Aerosmith hinzustießen, um ‘Mama, I’m Coming Home’ anzustimmenDan Hawkins von The Darkness fand das Ganze recht befremdlich.

Opportunismus?

Der britische Rocker kritisierte die Einlage dahingehend, dass damit der Tod von Ozzy Osbourne ausgebeutet wird. So postete Dan Hawkins ein kurzes Video in den Sozialen Medien. Darin sind zum einen die Sängerin Ariana Grande zu sehen, wie sie mit großen Augen und offenem Mund bestaunt, wie sich Yungblud, Steven Tyler und Joe Perry gerade in Ekstase singen beziehungsweise gniedeln. Dans Urteil: „Was für ein Haufen Arschlöcher!“ Des Weiteren lässt er sich aus: „Ein weiterer Nagel im Sarg des Rock’n’Roll. Zynisch, ekelhaft und — am wichtigsten — scheiße. Es macht mich krank, wie Leute auf diesen Mist anspringen, um ihre eigenen Karrieren voranzubringen.“

Ein Blatt vor dem Mund nimmt Dan Hawkins hier definitiv nicht. Komplett überraschend kommt die Besetzung des Tributs gewiss nicht, wirkten Yungblud, Adam Wakeman, Nuno Bettencourt und Steven Tyler schon beim Abschiedskonzert von Ozzy Osbourne am 5. Juli 2025 in Birmingham mit. Sprich: Der Segen von Sharon müsste auch bei den VMAs vorgelegen haben. Der Vorwurf der Leichenfledderei erscheint hier also etwas hart. Wakeman, Bettencourt, Tyler und Perry wollten Ozzy sicherlich einfach nur die Ehre erweisen. Der einzige Sänger, der musikalisch wenig mit Rock und Metal zu hat, ist Yungblud, welcher jedoch zuletzt auf Du und Du mit Ozzy war. Es bleibt folglich offen, wem die Kritik des The Darkness-Riffschmieds wirklich gegolten hat — oder ob er sich zum Beispiel lediglich am theatralischen Gebaren von Ariana Grande gestört hat.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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