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Dave Ellefson enttäuscht über die Art des Rauswurfs

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Dave Ellefson hat in der Radiosendung des renommierten Moderatoren Eddie Trunk über seine Demission bei Megadeth geredet. Angesprochen auf die Umstände, die dazu geführt haben (sprich: den Online-Sex-Skandal mit einer jungen Europäerin), sagte der Bassist: „Ein paar Leute meinten: Sag nichts dazu. Im Besonderen das Megadeth-Lager wollte nicht, dass ich etwas sage. Aber mein Anwalt meinte, ich sollte etwas sagen, weil einige Menschen ein paar echt schlimme Dinge getan und falsche Anschuldigungen vorgebracht haben.

Unnötiger Ballast

So hätte ich jedes Recht, mich zu verteidigen. Und das habe ich getan. Das hat letztlich zu meinem Rauswurf bei Megadeth geführt. […] Sie haben ziemlich schnell die Entscheidung getroffen, sich von mir zu trennen und weiterzuziehen. Ursprünglich hatten wir darüber geredet, ein gemeinsames Statement abzugeben. Doch das ist ja leider nicht passiert. Wahrscheinlich war ich daher enttäuscht über die Art und Weise, wie es ablief. Ironischerweise sind die Dinge zwischen uns okay. Wir haben uns getrennt, und sie haben sich auf den Weg gemacht. Es besteht keine Feindseligkeit zwischen uns. […] Ich sehe sie immer noch als meine Familie an. Und meine DNS ist da überall drauf. Ich glaube nicht, dass du etwas von solcher Größer aufbaust und dann bist du plötzlich raus, und das war’s.“

In jener Mitteilung, in der Megadeth die Entlassung von Dave Ellefson verkündeten, war von „einer bereits belasteten Beziehung“ zwischen Ellefson und der Band oder Dave Mustaine die Rede. So wollte Eddie Trunk wissen, ob Ellefson schon vorab gespürt habe, dass das Eis unter ihm bald brechen könnte. „Das habe ich nicht“, erwiderte der Musiker. „Sie dachten wohl einfach: ‚Hier gibt es zu viel Ballast. Also lasst uns uns jetzt trennen und mit Megadeth voranschreiten mit einem neuen Marschbefehl.‘ Nach dem Motto: ‚Hey, wir wollen dich hier nicht. Da ist die Tür. Komm am Montag nicht zur Arbeit.‘ Ich dachte mir: ‚Okay. Gut.‘ Und so habe ich das gesehen, und so sehe ich es heute. Ich hege deswegen keine Mussgunst oder bin darüber verbittert.“

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