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David Draiman: Harte Arbeit statt „Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“

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Du musst ein Spießer sein, du musst gut planen und dein Geld zusammenhalten – auch und gerade, wenn du heutzutage in einer Metal-Band spielst. Und das Wichtigste: Du musst konstant auf Tour sein. Harte Arbeit, die ein „normales“ Leben fast unmöglich macht. So sieht es für Rock-Musiker heute aus. Das weiß auch Disturbed-Frontmann David Draiman. Der verzweifelt derzeit ein wenig an dem Bild, dass die Medien vom „reichen Rockstar“ zeichnen.

Im Interview mit dem Radiosender SiriusXM rückte Draiman dieses Bild jetzt zurecht. Denn um das zu tun, was du liebst, deine Musik zu spielen, musst du viele Opfer bringen. „Ob wir „Rockstars“ das zugeben wollen oder nicht, auf Tour zu sein ist mittlerweile einfach deine Haupteinnahmequelle“, weiß der Disturbed-Sänger nach 20 Jahren Musikbusiness.

Disturbed versprechen größte Live-Produktion aller Zeiten 

Die Medien würden dagegen den Mythos von „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ aufrecht erhalten. „Das ist Teil von dem, was die Medien seit 15 Jahren versuchen weiter zu vermitteln, wenn nicht schon länger, aber das hat wenig mit der Realität zu tun.“ Das Problem, dass der Metal-Frontmann damit hat ist, dass Bands sich an diesem Bild des Rockstars messen müssen und die Rezipienten aus den Augen verlören, wie viele vor allem junge Bands durchmachen müssen, „um das tun zu können, was sie lieben.“

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Jammern wolle David aber auch nicht: „Versteh mich nicht falsch, wir haben alle sehr großes Glück, das tun zu können, was wir lieben und es ist der beste Job der Welt.“ Wer aber denken würde, Bands mit einem Plattenvertrag, ob bei großen oder kleinen Labels, wären reich und würden ein entspanntes Leben führen, der liege grundfalsch.

Reich zu sein und einen opulenten Lebensstil zu führen sei aber am Ende auch gar nicht, was einen „Rockstar“ ausmachte.

„Was dich zu einem Rockstar macht hat viel mehr damit zu tun, was du drauf hast wenn du das Micro in die Hand nimmst, die Gitarre umgeschnallt hast, wenn du die Drumsticks schwingst und es geht darum, was passiert wenn du deine Hand vor 20.000 Menschen erhebst, reagieren sie dann? Das ist es, was einen Rockstar ausmacht!“


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