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Death Angel-Drummer: Medien haben mich ausgeschlachtet

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Death Angel-Schlagzeuger Will Carroll war einer der ersten Metaller, der an COVID-19 erkrankt war. Wie die Medien seinen Koma-Traum ausschlachteten, in dem er in der Hölle Satan traf, hält er für fragwürdig. Dies hat der Trommler nun in einem Interview mit „Mosh Mag“ zu Protokoll gegeben.

In besagtem Traum sah der Death Angel-Musiker sich selbst seinen Körper verlassen und hinab in die Hölle fahren. Dort wurde er dann von Satan für die Todsünde der Faulheit bestraft. Viele Mainstream-Medien hätten sich bei ihrer Berichterstattung und ihren Schlagzeilen auf den Satan-Aspekt der Geschichte konzentriert, darunter die New York Times. „Die Visionen, die ich hatte, als ich in meinem Koma war, waren ziemlich schaurig“, sagte Carroll gegenüber „Mosh Mag“. „Als ich aufwachte, fragte ich die Krankenschwester, ob ich immer noch in der Hölle war. Sie sah mich nur an und ging fort.

Sensationslüsterne Schlagzeilen

Das ist ein kleiner Teil einer größeren Geschichte wie COVID-19 zu überleben und zwölf Tage im Koma zu liegen. Die Ärzte dachten, ich sterbe. […] So ist es unglücklich, dass diese Nachrichtenmedien meine Geschichte ausgeschlachtet, wieder hochgewürgt und sie für ihre eigene Agenda verändert haben. Wenn du den Frontmann von Stryper hinter dir hast, weißt du, dass etwas nicht stimmt“, argumentiert Will scharf und pointiert.

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Stryper sind bekanntlich eine christliche Band. Und Sänger Michael Sweet teilte in den sozialen Medien eine oben beschriebene Meldung (siehe unten), in der Carroll mit folgendem Scherz zitiert wurde: „Satan ist doch nicht ganz so cool, wie ich dachte.“ Michael Sweet interpretierte das dann so: „Sehr interessant zu lesen. Gott segne Will! Satan war noch nie cool. Er ist ein Lügner und Täuscher. Eines Tages wird sich jedes Knie beugen und jede Zunge bekennen. Ich bin sehr froh darüber, dass Will am Leben ist, es ihm gut geht, und er einen Sinneswandel hatte.“


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Metallica rufen "Monat des Gebens" aus

Neben Überlegungen, wie sie als Band in dieser misslichen Lage weiter kreativ und produktiv sein können, präsentieren sich Metallica zurzeit auch als Wohltäter. Zuletzt haben sie 350.000 US-Dollar (323.000 Euro) an Covid-19-Hilfsorganisationen gespendet. Dieses Engagement weiten die "Four Horsemen" nun aus - und rufen den Mai zum "Month Of Giving" (Monat des Gebens) aus. Dabei wollen Metallica jeden Dienstag eine andere Wohltätigkeitsorganisation in den Mittelpunkt stellen und im Rahmen ihrer "All Within My Hands"-Spenden unterstützen. Jede Woche wollen die Trasher darüber informieren, was diese Einrichtungen im Einzelnen tun und wie Fans helfen können. Darüber hinaus können die Metallica-Fans das gesamte…
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