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Death Metal Sonderheft: die Geschichte des Genres

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Die Geschichte harter Musik ist seit jeher geprägt von Grenzdehnungen: Auf Rock’n’Roll folgen in den Sechzigern und Siebzigern Hard Rock, Punk und Heavy Metal. Anfang der Achtziger scheint das Ende der Fahnenstange mit dem Thrash Metal erreicht zu sein: Destruction, Sodom, Kreator, Exodus, Metallica und Slayer sowie Black Metal Vorläufer wie Hellhammer (später: Celtic Frost), Venom und Bathory loten die Heavy Metal Barrieren durch Aggression und Geschwindigkeit aus. Gleichzeitig legen sie mit ihrem Wirken aber bereits die Grundsteine für die nächste Stufe: Death Metal.

Um den komplex rabiaten Klang der Vorbilder noch extremer zu gestalten, beschließen Mitte des Jahrzehnts einige nordamerikanische Gruppen wie Death (ursprünglich: Mantas), Master, Necrophagia, Possessed, Atheist und Morbid Angel, das Thrash-Fundament aus rasenden Riffs und markerschütterndem Kreischen durch einige Elemente zu erweitern.

Neben verzerrten Gitarren, Blastbeats und zahlreichen Geschwindigkeitswechseln vertrauen die Death Metal Pioniere auf Grunzgesänge und grenzen sich damit von ihren Idolen ab. Obwohl zu dieser Zeit kaum jemand den als „Growls“, „Grunts“ und sogar in Anlehnung an das gleichnamige Krümelmonster „Cookie Monster Vocals“ bezeichneten Kehlgesang kennt, reicht seine Entstehung doch bis in die fünfziger Jahre zurück: Schon 1956 benutzte Blues /Rock Sänger Screamin Jay Hawkins diesen Effekt in seinem Song ‘I Put A Spell On You’.

Der brutale Gesangsstil schreit förmlich nach provokanten Inhalten: Ein beachtlicher Teil der neuen Death Metal Bewegung widmet sich mystischen Texten und morbider Horrorlyrik, übt Religionskritik oder glorifiziert Okkultismus. Ein anderer überschreitet die Grenzen des guten Geschmacks durch die Beschreibung von Folter, Verstümmelungs- und Leichenschändungsmethoden. Obwohl sich viele Künstler schnell von Blut und Eingeweiden lösen und zu realistischen, sozialkritischen und sogar philosophischen Texten übergehen, benutzen Kritiker die Gewaltdarstellungen mancher Todesmetaller heute immer noch regelmäßig, um die Death Metal Szene als Sündenbock für Amokläufe und andere Bluttaten heranzuziehen.

Den kompletten Artikel zur Historie des Death Metal findet ihr im Sonderheft, das im kommenden METAL HAMMER ab dem 20. Mai 2009 am Kiosk liegt. Darin findet ihr dann auch Ausführungen zu:

– Namensgebung

– Weltweite Mobilisierung

– Goldene Jahre

– Tödliche Vielfalt: die Sub-Genres

Weitere Artikel zum Death Metal:
+ Exklusives Extraheft: 32 Seiten Death Metal Special
+ Die größten Death Metal Songs aller Zeiten
+ Tech Death Special

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Gary Holt will nicht auf der Bühne sterben

Als Gitarrist von Slayer und Exodus hat Gary Holt eine lange Karriere, auf die er zurückblicken kann. Seit mehr als 40 Jahren steht der inzwischen 62-Jährige auf der Bühne – von Erschöpfung ist jedoch keine Spur. Nichtsdestotrotz ist sich Holt bewusst, dass dieser Zustand nicht ewig andauern wird. So lange es geht In einem Interview mit Fistful Of Metal sprach Gary Holt über die Möglichkeit eines Tages in Rente zu gehen. „Ich möchte nicht auf der Bühne sterben. Ich habe viel Zeit damit verbracht, über meine eigene Sterblichkeit nachzudenken, aber ich brauche noch mindestens 25 weitere Jahre mit meinen Kindern…
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