Deep Purple: Gitarrist McBride spricht über seine Vorgänger

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview mit Thomas Blug von BluGuitar sprach Simon McBride über seine Zeit bei Deep Purple. Im September 2022 ist der 45-jährige Gitarrist der Nachfolger von Steve Morse geworden, welcher aus privaten Gründen die Band verlassen hatte.

Empfehlungen der Redaktion
Deep Purple: Steve Morse steigt ganz aus
Somit tritt er außerdem in die großen Fußstapfen von Musikern wie Ritchie Blackmore, Tommy Bolin und Joe Satriani. Auf die Frage, wie er damit umgeht, ältere Deep Purple-Lieder zu spielen, antwortete McBride:

„Nun ja, ich versuche, sehr respektvoll mit dem umzugehen, was bereits getan wurde. Natürlich gibt es Dinge, die ich ändern kann, aber eben auch Sachen, die ich auf keinen Fall ändern darf. Wahrscheinlich ist das der Grund dafür, dass ich manchmal ein bisschen wie Steve oder Ritchie klinge. Ich spiele ihre Soli und versuche, eine persönliche Note einzubringen. Das ist die einzig richtige Herangehensweise. Ich glaube, wenn ich versuchen würde, genau wie Ritchie oder Steve zu spielen, würde ich gefeuert werden. Sie sagten mir, dass sie mich wollen und keine Kopie.“

Im Juli erschien das erste Album, auf dem McBrides Fingerfertigkeit zu hören ist. Es trägt den klangvollen Namen =1. Eine ausführliche Kritik des Werks lest ihr hier.

Simon McBride über Don Airey

Vor seinem offiziellen Einstieg bei Deep Purple hat McBride bereits Keyboarder Airey bei dessen Solotournee unterstützt und für The Don Airey Band beziehungsweise Don Airey & Friends gespielt.

Empfehlungen der Redaktion
Deep Purple: Keyboarder Don Airey plant neues Soloalbum
Hierüber erzählt er: „Don ist eine Rock-Ikone. Er ist seit Jahren dabei und hat schon alles gemacht. Ja, in seiner Band haben wir viel aus seiner Zeit mit Rainbow, Ozzy Osbourne, Gary Moore, Whitesnake und vielen mehr gespielt. Das hat viel Spaß gemacht. Tatsächlich ist nur ein Deep Purple-Song in seiner Setlist, weil er so ein großes Repertoire hat. Außerdem will er auch immer sein eigenes Solozeug spielen. Ja, die letzten zehn Jahre waren spaßig.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Yngwie Malmsteen: Zu perfektionistisch für Gastmusiker

Gitarrist Yngwie Malmsteen hat eine klare Mitteilung zu machen, die er in einem Interview mit La Hora Del Vértigo By Stairway To Rock verkündet. "Als Erstes möchte ich etwas klarstellen. Ein paar von euch haben missverstanden, wofür ich stehe und was ich tue." Um seinen Punkt klarzumachen, holt Malmsteen weiter aus. "Als ich in Schweden aufgewachsen bin, war es sehr schwierig für aufstrebende Musiker. Musik zu machen wurde nicht als richtiger Job betrachtet. Deswegen habe ich mich da einfach nicht zu Hause gefühlt. In meiner Familie war ich von klassischer Musik umgeben, aber alles, was ich spielen wollte, war Rock’n’Roll.…
Weiterlesen
Zur Startseite