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Deicide: Glen Benton ist es „scheißegal, was irgendwer denkt“

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Deicide waren die ersten, die digitale Cover hatten

Im Februar kündigten die Death-Metaller Deicide ihr neues Album BANISHED BY SIN an – eigentlich ein Grund zur Freude. Allerdings bekamen die Floridianer kurz nach der freudigen Botschaft ziemlich viel Kritik zu ihrem Coverartwork zu hören. Im Zentrum dieser stand der Gebrauch von Künstlicher Intelligenz, die wohl bei der Erstellung der teuflischen Fratze zum Einsatz kam.

In einem Interview mit dem The Brutally Delicious Podcast äußert sich nun Sänger und Bassist Glen Benton zu der Angelegenheit. Dabei gibt er zu verstehen, dass es ihm „scheißegal ist, was irgendwer denkt.“

Der Sänger fährt fort, dass er sich seit dem Aufkommen der Computer mit ihnen beschäftigt. „Als ich das LEGIONS-Cover gemacht habe, waren Computer noch verdammt neu. Ich war der Erste, der mit den Scheißteilen überhaupt herumexperimentiert hat.“ Über den Einsatz von KI beim neuen Album-Cover sagt Benton ebenfalls, dass es einfach eine Modernisierung der aktuellen Technik sei – und somit ein Zeichen der Zeit, in der wir leben.

Ein Zeichen der Zeit, in der wir leben

„Ich mag es, etwas anderes und Provokatives zu machen“, erklärt der Frontmann von Deicide. „Ich weiß, dass alle wegen KI besorgt sind. Es war dazu gedacht, Aufsehen zu erregen. Die Leute verstehen das aber nicht. Sie raffen nicht, dass es eine Modernisierung ist.

 Ihre erste Reaktion ist: ‘Oh, er versucht, uns Künstler alle arbeitslos zu machen. Nun werde ich den Rest meines Lebens damit verbringen müssen, Penisse in Herrentoiletten zu zeichnen.’ Alle sind in Aufruhr und denken, dass dies das Ende der Welt ist. Und das ist wirklich lächerlich. Es ist einfach eine Form von Kunst und Ausdruck.“

Bentons Meinung nach würde er mit Deicide lieber das machen, was er für „modern“ hält, als zu versuchen, irgendein Old School-Design aufzuwärmen. Diese Herangehensweise wäre, so sagt er, im Jahr 2024 ziemlich langweilig. Außerdem mache er ohnehin, was ihm gefällt, und nicht, was sich andere Leuten von ihm erhoffen.


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