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Devin Townsend will Strapping Young Lad-Songs spielen

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Diese Ankündigung wird besonders die langjährigen Fans von Devin Townsend freuen. Wer dem kanadischen Prog-Metaller schon ein paar Jahr mehr die Treue hält und sein Schaffen verfolgt, weiß: Vor dem Devin Townsend Project und Ziltoid machte sich der Musiker unter anderem einen Namen mit einer Death Metal-Formation namens Strapping Young Lad. Für eine Tournee im kommenden Jahr hat sich der 47-Jährige nun vorgenommen, Songs aus dem Fundus dieser Band zu performen. So gab er im „Everblack Podcast“ folgendes zu Protokoll (höre unten):

„Im November mache ich eine Tour, die eine sehr egoistische Tour für mich sein wird. Eine Menge Leute auf der Bühne, wir spielen einen Haufen Material, das ich schon seit Jahren spielen wollte, viele echt interessante Sache. Aber Anfang des nächsten Jahres werde ich mit allem auf Tour kommen – und das beinhaltet auch das Strapping Young Lad-Zeug. Ich werde etwas tun, was darauf hinausläuft, dass es eine Art Best of von dem wird, was ich in all den Jahren fabriziert habe. Wir haben uns vorgenommen: Lasst uns aus diesem Live-Unterfangen, das Bestmögliche für mich machen, aus der Vergangenheit lernen und wieder zurückkehren.“

Wenn’s läuft, läuft’s…

Im Zuge seiner Konzertreise für sein aktuelles Album EMPATH wird Devin Townsend Ende November in Hamburg und Berlin Halt machen. Mit EMPATH gelang dem Glatzkopf darüber hinaus das Kunststück, den Soundcheck in der Print-Ausgabe des METAL HAMMER zu gewinnen. So avancierte sein insgesamt zehntes reines Solowerk zu unserem Album des Monats im April 2019. Beim Stück ‘Hear Me’ kollaborierte Devin mit Nickelback-Frontmann Chad Kroeger, auf den er sogar eine kleine Lobrede hielt:

„Wir unterhielten uns, und ich bemerkte, dass wir uns tatsächlich verstanden. Und so sagte ich zu ihm: ‚Hör mal, ich bin 45 Jahre alt. Ich habe das jetzt 30 Jahre lang gemacht. Auch wenn ich mich glücklich schätze, von dem, was ich mache, leben zu können, gibt es einen Teil von mir, der einfach nur erschöpft ist. Und ich habe das Gefühl, dass ich einfach ein Pop-Album machen sollte. Dass ich im Wesentlichen ein Ausverkauf-Album machen sollte: dreieinhalb Minuten lange Songs, mit den Refrains anfangen, große Kick-Drums…‘

Und er war einer von zwei Leuten, die mir sagten: ‚ Ich glaube, das ist ein falscher Schachzug. Ich denke, du solltest stattdessen in die entgegengesetzte Richtung gehen und etwas tun, bei dem du dir treu bleibst.‘ Der Grund, warum er Erfolg hat, ist nicht, dass er versucht, etwas zu tun. Er hat einfach Glück, dass die Sache, die er gern tut, bei vielen Menschen auf Widerhall trifft. Der Grund, warum er das macht, ist genau derselbe, aus dem ich Musik mache. Bei ihm manifestiert es sich nur in einem anderen Musikstil.

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Wäre also Chad nicht gewesen, wäre ich vermutlich stark in Versuchung geraten, eine Platte zu machen, die auf den ganzen Karrierebogen gepisst hätte, um ehrlich zu sein. Und ich habe das Gefühl, dass ich ihm zu einem gewissen Ausmaß Dank schuldig bin.“

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