Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

„Diablo 4“ soll wieder „ekelhaft und düster“ werden

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Die Enttäuschung vieler Fans war groß, als auf der Messe „BlizzCon“ Anfang November 2018 mit „Diablo Immortal“ nur ein mobiler Ableger der erfolgreichen Spielereihe angekündigt wurden. Fans hatten inständig auf Neuigkeiten zu „Diablo 4“ gehofft. Vor allem deshalb, da Blizzard im Vorfeld noch vollmundig  verlauten ließ, gleich an mehreren „Diablo“-Projekten zu arbeiten.

„Diablo 4“: Entwicklung wurde 2016 von vorne begonnen

Die Gaming-Website „Kotaku“ nahm genau das zum Anlass, um Infos zum Stand der Dinge von „Diablo 4“ zusammengetragen. Dafür hat man mit insgesamt elf aktuellen und ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern gesprochen, die natürlich anonym bleiben wollen, da sie eigentlich nicht mit der Presse sprechen dürfen.

Diablo III jetzt bei Amazon.de bestellen

So war ursprünglich noch eine zweite Erweiterung für „Diablo III“ geplant, Blizzard zog aber den Stecker, da man selbst nicht mehr so richtig an den Titel glaubte und es an der Zeit war, einen Nachfolger zu entwickeln. Hintergrund soll der holprige Start von „Diablo III“ im Jahr 2012 gewesen sein. Aber auch der Comic-Look, mit dem sich Blizzard von den alten „Diablo“-Teilen entfernt hat, stieß bei vielen Fans sauer auf. Und so sollte das Kapitel „Diablo III“ ganz schnell begraben werden, obwohl das Spiel durch zahlreiche Updates und Erweiterungen nachträglich noch zum Besseren geändert werden konnte.

„Diablo Immortal“: Gameplay-Trailer

So kam es dann auch, dass mit der Entwicklung von „Diablo 4“ bereits im Jahr 2014 begonnen wurde. Allerdings sollen die Arbeiten nur schleppend vorangegangen sein und das Spiel habe sich laut Aussagen diverser Entwickler zur sehr von „Diablo“ entfernt. Zuletzt soll „Diablo 4“ mit seiner Third-Person-Perspektive eher an „Dark Souls“ erinnert haben.

Und genau aus diesem Grund wurde die Entwicklung gestoppt und 2016 fing man unter dem Codenamen „Fenris“ von vorne an. Die Arbeiten sollen seitdem gut voranschreiten und „Diablo 4“ soll sich wieder stärker an den zweiten Teil der Reihe orientieren und auf jeden Fall „ekelhaft und düster“ werden.

„Diablo 4“: Veröffentlichung nicht vor 2020

Fans müssen aber wohl oder übel trotzdem noch Geduld haben, denn „Diablo 4“ soll aktuellen Plänen zufolge nicht vor 2020 erscheinen. Und natürlich gilt auch zu bedenken, dass sich Blizzard offiziell nie zu „Diablo 4“ geäußert hat.

Spezial-Abo
teilen
twittern
mailen
teilen
Xbox Series X & S: Microsoft zeigt, wie Abwärtskompatibilität wirklich geht

Sony hat erst kürzlich neue Infos zur Abwärtskompatibilität der PlayStation 5 veröffentlicht und dabei auch zugegeben, dass nicht nur zehn Titel gar nicht auf der PS5 laufen werden, sondern auch bestätigt, dass man mit Problemen bei alten Spielen rechnen sollte, da nicht jedes PS4-Spiel einwandfrei auf der PlayStation 5 laufen wird. Jetzt zieht auch Microsoft nach und verrät, wie die Abwärtskompatibilität bei der Xbox Series X und Xbox Series S genau funktionieren wird. Nämlich deutlich besser und ausgereifter als bei der PlayStation 5. Microsofts Vorgehen ist sehr vorbildlich Vor fünf Jahren, also 2015, hat Microsoft das sogenannte „Backward Compatibility Program“…
Weiterlesen
Zur Startseite