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Digitales Iron Maiden-Bühnenbild war „bewusste“ Entscheidung

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Iron Maiden sind für ihre ausgeklügelte und klassische Bühnen-Show bekannt. Zur „Run For Your Lives“-Jubiläums-Tour hat sich die Band überraschend für die Digitalisierung ihres Bühnenhintergrunds entschieden. Gitarrist Adrian Smith erklärt im Interview mit Raquel von El Jevilongo, wie es dazu gekommen ist.

Traditionen gebrochen

Er sagt: „Wir sind meistens sehr traditionell, wenn es um unsere Produktion geht. Mit den Hintergründen war es immer so, als wäre man im Theater, um eine Aufführung zu sehen. Unser langjähriger Manager Rod Smallwood hat normalerweise eine Vision für die Konzerte, die er dann mit Steve (Harris, Bass – Anm.d.Red.) bespricht.

Bruce (Dickinson, Gesang – Anm.d.Red.) hat auch viel mit den visuellen Dingen zu tun. Er ist immer mehr in das Geschehen auf der Bühne involviert. Wie beispielsweise bei dieser Schießerei mit Eddie“, führt Smith aus. Er selbst hat nichts damit zu tun, betont er: „Ich mische mich da ehrlicherweise nicht ein.“

Modernisierung

Der Wechsel auf ein digitales Hintergrundbild war ein bewusster, mutmaßt der Gitarrist. „Ich glaube, dass es eine bewusste Entscheidung war, um ein bisschen Abwechslung reinzubringen. Einfach, um dem Ganzen mal einen anderen Look zu verpassen. Ich mag es.“

Doch offenbar waren nicht alle im Iron Maiden-Umfeld mit dieser Veränderung so zufrieden. Der ehemalige Schlagzeuger Nicko McBrain äußerte sich im Juli bei einem Konzert mit seiner Band Titanium Tart kritisch zu dem Update. Er fragte sein Publikum, was es von den großen Bildschirmen halte, und erklärte daraufhin, dass er auch kein Fan sei.

Etwas Besonderes

Er sagte: „Ich habe mit Rod letztes Jahr darüber gesprochen, als ich die Entwürfe gesehen hatte. Ich sagte ihm, dass ich nicht glaube, dass wir das so verändern sollten. Er meinte, wir sollten uns in das 21. Jahrhundert bewegen, und, dass wir für das 50. Jubiläum etwas Besonderes bräuchten.“

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McBrain war aber nach wie vor nicht von der Idee überzeugt. Er betont: „Ich bin oldschool. Ich hätte lieber den Behang gesehen und die Bildschirme an der Seite.“

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