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Dio-Hologramm-Tour: „Wendy verliert Geld damit“

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Tim „Ripper“ Owens verteidigt einmal mehr die „Dio Returns“-Tour, bei welcher ein Hologramm des legendären Sängers Ronnie James Dio performt und von einer Live-Backing-Band, größtenteils bestehend aus ehemaligen Dio-Band-Mitgliedern, musikalisch unterstützt wird. Das Hologramm wurde von Eyellusion entwickelt und feierte sein Debüt beim Wacken Open Air 2016 vor mehr als 75.000 Fans. Während die Band (Craig Goldy/Gitarre, Simon Wright/Schlagzeug und Scott Warren/Keyboard plus die Sänger Owens und Lynch Mob-Frontmann Oni Logan) live spielt, werden originale Audiospuren von Dio aus seiner Karriere verwendet.

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In einem jetzt auf YouTube veröffentlichten Interview mit That Jamieson Show sprach Owens über „Dio Returns“. „Ich mag es. Es ist so faszinierend, jede Nacht Ronnies Stimme zu hören. Das ist eine der unglaublichsten Shows überhaupt. Ich singe dabei ein paar Songs, stehe aber permanent unter Druck. Denn jedes Mal, wenn ich auf die Bühne komme und nicht gut singe, weiß ich, dass Ronnie geringschätzend auf mich herunterblickt. Es fühlt sich an, als würde er mich anschreien, dass ich etwas falsch mache. Trotzdem ist es großartig, dabei zu sein. Und ich liebe es, mit Simon und den anderen Jungs abzuhängen.“

Glückliche Dio-Fans?

Der einstige Judas Priest-Sänger Owens verteidigte außerdem Ronnies Witwe und Managerin Wendy Dio, die dem Eyellusion-Team angehört. Ihr wird und wurde vorgeworfen, dass sie und die ehemaligen Band-Mitglieder Ronnies Vermächtnis finanziell ausschlachten würden. „Wendy ist eine großartige Frau“, so Owens. „Sie macht so viel für wohltätige Zwecke. Sie verliert sogar Geld mit der Hologramm-Tour. Die Leute glauben mir das nicht, doch ich sage dann, dass wenn sie nicht draufzahlen müsste, wäre das Hologramm durchgehend auf Tournee. Es geht ihr darum, die Fans glücklich zu machen, so wie es auch Ronnies Ansinnen war.“

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Nicht nur bei Fans, sondern auch bei Musikern stößt die „Dio Returns“-Tour auf unterschiedliche Reaktionen. Tracy „G“ Grijalva, von 1993 bis 1999 in Ronnies Band, sagte, dass das Hologramm „gruselig“ und wie „eine Puppe“ aussehen würde. Zuvor sprach Doug Aldrich (2002-2006 bei Dio) davon, dass Ronnie das Hologramm „wahrscheinlich nicht gefallen“ würde.

Nachdem die erste Runde der Hologrammreise mit sieben Konzerten im Dezember 2017 beendet war, wurde an der Verbesserung der Technik gearbeitet. Im Mai und Juni 2019 gab es dann weitere Auftritte. Das „Dio Returns“-Set besteht aus 17 Songs, in welchem sieben Melodien vom Hologramm gesungen werden. Den Rest performen Owens und Logan sowohl gemeinsam als auch allein. Die dargebotenen Stücke umfassen Dios komplette Karriere bis hin zu seinen frühen Tagen bei Rainbow und Black Sabbath.

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Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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