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Disturbed: David Draiman macht sich keine Sorgen um KI

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KI-Musik kann einen laut David Draiman nicht berühren

In einem Interview in der Jesea Lee Show äußerte sich der Sänger von Disturbed, David Draiman, zu einer der größten aktuellen Debatten in der Musikwelt: Dem Einsatz von künstlicher Intelligenz. Diese kann mittlerweile nämlich als Werkzeug zur Erstellung von Melodien, Harmonien und Texten verwendet werden. Auf der Grundlage von KI-Algorithmen und Machine-Learning-Modellen können daher fast vollständig Songs ohne den Input von Menschen geschrieben werden.

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„Ich denke, KI wird viel erfolgreicher darin sein, Pop- und EDM-artige Sachen zu entwickeln als beispielsweise erwachsenere zeitgenössische Dinge“, vermutet Draiman im Interview. „Ich meine damit im erweiterten Sinne Rock. Es gibt eine Wissenschaft hinter der Liedstruktur, es gibt eine Wissenschaft in Bezug darauf, welche Noten im menschlichen Verstand stärker mitschwingen als andere. Aber es gibt keine Wissenschaft, die diese mystische Kombination von Noten bestimmt, die dich aus welchem Grund auch berührt. Das kann man einer künstlichen Intelligenz nicht beibringen; sie kann das nicht lernen. Entweder man hat es oder man hat es nicht. Und aus diesem Grund glaube ich immer noch sehr an die Zukunft der handgemachten Musik. Aber je weniger organisch die Dinge werden, desto skeptischer werde ich.“

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David Draiman reiht sich damit in die Liste erfolgreicher Musiker ein, die sich Gedanken über den Einfluss von KI auf die Zukunft der Musik machen. Der ehemalige Megadeth-Gitarrist Marty Friedman gab etwa erst kürzlich eine eher positive Sichtweise zu dem Thema preis. „Es muss etwas Positives darin sein“, erklärte er dem Magazin Australian Musican. „Und egal, ob wir Angst vor Technologie haben oder nicht, es wird Realität werden – Punkt. Es gab schon immer Leute in der Musikbranche, die sich gegen Analoges als auch Digitales gewehrt haben.“


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