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„DOOM Eternal“: Alles, was ihr über den Egoshooter wissen müsst

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Nachdem id Software bereits auf der Spielemesse E3  „DOOM Eternal“ offiziell ankündigte, folgte nun auf der hauseigenen Messe QuakeCon die weltexklusive Gameplay-Präsentation. Und der Nachfolger von „DOOM“ macht verdammt viel Lust auf mehr. Wie es sich für einen zweiten Teil gehört, gibt es in „DOOM Eternal“ viele Neuheiten und Änderungen. Wir haben sie hier für euch zusammengefasst.

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„DOOM Eternal“: Erscheinungsdatum

Im Jahr 2016 erschien nach einer turbulenten Entwicklungsphase (schaut euch hier die Doku über die Entstehung von „DOOM“ an) endlich „DOOM“ (Test): Eine moderne Neuinterpretation des Originals aus dem Jahr 1993, die zwölf Jahre nach „DOOM 3“ veröffentlicht wurde. Fans müssen nicht so lange auf „DOOM Eternal“ warten, einen Veröffentlichungstermin hat id Software bisher aber noch nicht genannt. Die Chancen stehen aber gut, dass der Egoshooter irgendwann 2019 erscheinen wird.

Systeme

„DOOM Eternal“ erscheint für PS4, Xbox One, PC und Nintendo Switch.

„DOOM Eternal“: Neuerungen

Auf der QuakeCon hat id Software nicht nur erstes Gameplay gezeigt, auch die Neuerungen von „DOOM Eternal“ wurden im Detail genannt. Hier haben wir alles Wissenswerte für euch zusammengefasst:

Schauplatz

Spielte „DOOM“ noch auf dem Mars beziehungsweise in der Hölle, wird der Schauplatz – ähnlich wie in „DOOM II: Hell On Earth“ auf die Erde verlagert, wo Horden von Dämonen unseren schönen blauen Planeten überrannt haben. Und natürlich kann nur der DOOM-Slayer die Dämonen wieder zurück in die Hölle schicken. id Software hat neben Schauplätzen auf der Erde aber auch noch eine Raumstation auf dem Phobos-Mond gezeigt, sodass „DOOM Eternal“ nicht ausschließlich auf der Erde spielen wird.

Neues Schadensmodell

Die sogenannten Glory Kills aus „DOOM“ kehren auch im Nachfolger zurück, allerdings hat sich id Software noch eine weitere Neuerung einfallen lassen: Destructible Demons. Das ist ein optisches Schadensmodell, bei dem der Spieler erkennt, wo ein Dämon getroffen wurde und wie sein aktueller Gesundheitszustand ist. Das hat beispielsweise taktische Vorteile, sieht davon abgesehen aber auch ziemlich cool aus.

Neue Waffen

Auch der Praetor Suit, also der Anzug des DOOM-Slayers, bekommt in „DOOM Eternal“ ein Upgrade: So habt ihr jetzt beispielsweise eine ausfahrbare Klinge am linken Arm, mit der ihr Dämonen in zwei Hälften zerteilen könnt. Aber das ist natürlich nicht alles, die Schrotflinte wurde um einen Fleischhaken erweitert, die ihr auf Dämonen schießen könnt, um euch in deren Richtung zu ziehen. Dieser Haken soll laut id Software aber wirklich nur bei Gegnern funktionieren und nicht zum Beispiel auch an Wänden, um das klassische „DOOM“-Gameplaygefühl nicht zu zerstören. Wohl aber kann der Spieler an bestimmten Wänden hochklettern.

Weitere neue Waffen:

  • Ballista: Ein Laser-Launcher, der explosive Geschosse feuert
  • Heavy Cannon: Halb Maschinenpistole, halb Scharfschützengewehr
  • Flammenwerfer: Ihr ahnt es: Damit könnt ihr Gegner knusprig braten
  • Schwert: Dieses war nur ganz am Ende des Gameplay-Trailers zu sehen, sonst gab es noch keine Infos.

Neue Gegner

Neue Waffen brauchen natürlich auch neue Gegner und hier hat sich id Software an den alten Teilen orientiert. Insgesamt soll es doppelt so viele Gegner wie in „DOOM“ geben, darunter Pain Elemental, Arachnotrons, Marauder und den DOOMHunter.

„DOOM Eternal“: Spieler als Dämonen

Wer eine ganz besondere Herausforderung braucht, kann sich auf dieses neue Feature freuen: Gegnerische Spieler können als Dämonen eurem Spiel beitreten, um euch eine zusätzliche Herausforderung zu geben. Aber keine Angst, wenn ihr die Singleplayer-Kampagne in Ruhe und allein spielen wollt, lässt sich diese Funktion aber auch abschalten.

Neue Grafikengine

Herzstück von „DOOM Eternal“ ist die idTech 7 getaufte Engine, über die id Software allerdings noch nicht viel verraten hat. Es sollen aber mehr Details und aufwändigere Levels dadurch möglich sein. Die Performance soll trotzdem schnell und flüssig sein. id Software hat zwar auch hier keine Zahlen genannt, aber man kann davon ausgehen, dass auf Konsolen bzw. auf PS4 und Xbox wieder 60 fps angestrebt werden. Auf dem PC wird es keine Beschränkungen diesbezüglich geben und id Software hat auch extra noch ultraschnelles PC-Gameplay als Demo gezeigt.

Singleplayer-DLC

Für „DOOM“ aus dem Jahr 2016 gab es nur Multiplayer-Erweiterungen, dies will id Software aber mit „DOOM Eternal“ ändern, damit auch Einzelspieler in den Genuss neuer Inhalte kommen. Konkrete Details nannte man zwar nicht, allerdings will id Software damit das „DOOM“-Universum erweitern.

„DOOM Eternal“: Gameplay-Video

Aber genug der langen Worte, macht euch am besten selbst ein Bild, in dem ihr das kommentierte Gameplay-Video von id Software anschaut. Es ist über 25 Minuten lang und enthält neben bewegten Szenen aus „DOOM Eternal“ auch weitere Hintergrundinfos. Viel Spaß!

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