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Dschungelcamp 2018: Ekel-Eskimimose oder Krawall-Boy?

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Die Königin aller Trash-Sendungen geht 2018 in die 12. Runde! Warum uns das (nicht nur) einen Beitrag wert ist? Ganz einfach: Der „erfolgreiche“ „Bachelo-Ratte“-Jäger David Friedrich, seines Zeichens Trommelmann von Eskimo Callboy, verfolgt unbeirrt seine Karriere als… Fernsehschauspieler?

Der 29-jährige Friedrich, der Angaben eines guten Freundes zufolge „nicht gerne im Rampenlicht steht“ und der selbst von sich sagt, er sei „kein typischer Reality-TV-Typ“, hätte sich also kein besseres Format aussuchen können, um sich von den Strapazen der (unfassbare) mehrere Wochen andauernden Beziehung mit seiner TV-Freundin „Bachelorette Jessica Planzka“ auszuruhen.

Die Community des Rockers sei entsetzt, wie zu dem „Dschungel-Schocker schlechthin“ vermeldet wird, und auch, was „seine Jessica“ dazu sagt, ist einen Aufmacher wert – sie schweigt:

Die zwölfte Staffel von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ besticht wie keine Staffel zuvor mit einer Riege von Menschen, die den Status „Promi“ kaum weniger verdient hätte. Aber das ist gewohnt offensichtlich wohlbedachtes Kalkül von RTL.

Schließlich lebt diese Sendung nicht von den beteiligten bezahlten temporären Urwaldbewohnern, sondern der Zurschaustellung deren hilflosen Sich-Zur-Schau-Stellen-Wollens, worüber sich hemmungslos lustig gemacht wird.

Bitte (nicht noch mehr) kein Humor (mehr)

Die intelligentesten Gags im deutschen Fernsehen – neben Extra 3 und der grandiosen Carolin Kebekus – werden im Dschungelcamp dargereicht. Wer heutzutage noch „Gesellschaftsverblödung!“ ruft, wenn es um diese Sendung geht, hat nichts verstanden. Und keinen Humor.

Natürlich: Im Grunde ist das Ganze eine Art Sitcom. Auf kargen Bettstätten in der australischen Wildnis sind Schauspieler ausgestellt (oder solche, die sich für ebensolche halten und auch andere, die meinen, dem Zuschauer etwas erfolgreich vorzuspielen zu vermögen in der Lage zu sein), hier sind Regisseure, und da sind Moderatoren.

Ein Drehbuch jedoch existiert nicht. Nur der Schnitt und was dem Fernsehzuschauer präsentiert wird. Und genau da liegt der exquisite Comedy-Faktor dieses Formats, der 2018 so deutlich hervortritt wie selten zuvor und der das Dschungelcamp mit dem Wacken Open Air „im Sinne“ gleichsetzt: Die Sendung ist der Headliner!


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Plattenteller mit Randy Blythe

Welche war die erste Platte, die du gekauft/bekommen hast? Entweder Men At Work mit BUSINESS AS ­USUAL, oder Van Halens 1984. Mein liebster Song auf Ersterer ist ‘Down By The Sea’. Welches ist das neueste Album in deiner Sammlung? Run The Jewels. Ich habe gleich beide ihrer Alben gekauft. Welche Platte hat dein Leben verändert? Sex Pistols mit NEVER MIND THE BOLLOCKS. Als ich es zum ersten Mal hörte, wurde mir klar, dass es mehr gibt als nur diesen Radio-Mädchen-trifft-Jungen-Scheißdreck. Alle großen Lovesongs sind schon in den Sechzigern auf Motown erschienen, warum also noch neue schreiben? Pop-Musik ist Müll. Bis…
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