Editorial zur Mai-Ausgabe 2012: Worte vom Chef

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Liebe Headbanger, wer auf die großen Bühnen dieser Welt will, erreicht das (vermeintlich) am besten mit Melodien für Millionen – und von denen pflegen Sabaton ganze Heerscharen aus dem Ärmel zu schütteln. Auf ihrem neuen Studioalbum CAROLUS REX haben die Schweden den Eingängigkeitsfaktor nochmals erhöht und dürften sich damit die Gunst zahlreicher neuer Fans sichern. METAL HAMMER hat die Mannen um Frontderwisch Joakim Brodén 230 Kilometer nordwestlich von Stockholm in ihrer Heimatstadt Falun besucht und eine intime Homestory zusammengeschnürt.

Im Paket mit der Titelgeschichte kommt eine exklusive CD mit den größten Hits der Power-Metaller, Raritäten und zwei neuen Tracks: ‘Harley From Hell’ gibt es weltexklusiv nur bei uns mit dieser Ausgabe, ‘Carolus Rex’ ist das Titelstück der kommenden Platte.

Schon etwas länger im Geschäft als die von Kriegsgeschichte faszinierten Nordlichter sind Accept, wenngleich Wolf Hoffmann & Co. thematisch auf STALINGRAD in dieselbe Kerbe schlagen. Auf dem zweiten Album mit Sänger Mark Tornillo ist das Quintett endgültig in der Ära „Post-Dirkschneider“ angekommen und hält scheinbar mühelos das hohe Niveau des Vorgängers und Comeback-Albums BLOOD OF THE NATIONS von 2010. Das zeigt auch die mit 5,25 Punkten mehr als beachtliche Durchschnittswertung im Soundcheck, die nur von einer Gruppe übertroffen werden konnte: Paradise Lost schneiden mit TRAGIC IDOL sogar noch besser ab.

Die britischen Gothic-Metaller präsentieren sich in Bestform, und Sänger Nick Holmes plaudert im Interview freimütig über die (für eine seit 24 Jahren bestehende Formation vielleicht etwas) unroutinierte Arbeitsweise der Band. Aber wenn so tolle Alben dabei herauskommen, machen Paradise Lost offenbar einiges richtig.

Toll geworden ist übrigens auch die erste METAL HAMMER-App: Die History Of Metal-App umfasst sämtliche Inhalte unserer einstigen Heft-Serie, einige neue Rubriken und diverse spaßige Features. Ab sofort erhältlich für’s iPad! Das lang angekündigte History Of Metal-Sonderheft erscheint kurz danach am 2. Mai.

Aber zurück zu dieser Ausgabe: Ebenfalls darin bedacht haben wir die Okkult-Newcomer Huntress, deren Frontfrau Jill Janus sich als waschechte Hexe versteht und gern auch mal Tarot-Karten legt, wenn sie eine Songidee braucht.

Doch damit nicht genug: Die METAL HAMMER-Redakteure und -Autoren haben mit vielen weiteren Musikern über deren neue Veröffentlichungen gesprochen, darunter Marilyn Manson, Killing Joke, Saint Vitus, Overkill und Anathema. Eine Ahnung vom nächsten Heft bekommt ihr durch den Vorabbericht zum kommenden Album von Slash, den wir in seinem Studio in Los Angeles besucht haben.

In der folgenden Ausgabe liefern wir euch nicht nur ein ausführliches Interview, sondern gar ein eigenes Sonderheft über das Schaffen von Guns N’ Roses. Abgerundet wird das Paket mit einer exklusiven, sechs Songs umfassenden EP. Wer diesen Schatz schon einmal vorbestellen will, kann das hier tun: www.metal-hammer.de/bundle.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 8,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 05/12“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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Accept: 44 Jahre I'M A REBEL

Als das Jahr 1979 zu Ende ging, benötigten Accept dringend einen Hit. Die Band aus Solingen träumte davon, über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu werden und ihre Musik international zu etablieren. Allerdings war ihr Band-betiteltes Debütalbum (1979) kaum auf Interesse gestoßen. Mit nur 3.000 verkauften Exemplaren waren sie demnach von einem Durchbruch noch sehr weit entfernt. Ein bekanntes Gesicht Um den Erwartungen der Plattenfirma nach einem Radio-Hit gerecht zu werden, entschied sich das Quintett, sein zweites Album massentauglicher zu gestalten. Das Label schlug sogar vor, einen externen Songwriter hinzuziehen, da die Band-Mitglieder als Texter nicht ausreichend talentiert seien. Accept nahmen…
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