Fear Factory: Burton C. Bell nicht an Reunion interessiert

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In einem kürzlichen Interview mit „The Razor’s Edge“ wurde Ex-Fear Factory-Sänger Burton C. Bell gefragt, ob er bereit wäre, wieder mit seinen ehemaligen Band-Kollegen zu arbeiten. Er antwortete: „Nein, das ist, als würde man zu einer Ex-Freundin zurückkehren. Der Gedanke daran mag für eine Sekunde gut sein, aber sobald man dort ist, bereut man es. Menschen ziehen weiter aus einem bestimmten Grund, und wenn ich weiterziehe, ziehe ich weiter.“ Weiter stellte er klar: „Ich hatte einige großartige Momente mit ihnen, wenn ich weiter arbeiten will, will ich nach vorne schauen. Es gibt einfach Dinge, die man nicht ändern kann.“ Im vergangenen September stieg Bell bei Fear Factory aus. Im Statement dazu sagte er, er könne sich nicht mit jemandem zusammentun, dem er nicht vertraue oder den er nicht respektiere.

Bell erzählte später dem „Kerrang! Magazin“, dass die Trennung schon lange im Raum stand. „Es ging mir schon eine Weile durch den Kopf. Diese Rechtsstreitigkeiten (um die Rechte am Band-Namen) haben mich einfach ausgelaugt. Die Egos, die Gier. Nicht nur von den Band-Mitgliedern, sondern auch von den beteiligten Anwälten. Ich habe einfach meine Liebe zur Band verloren.“ Bell blickt zurück: „Ich hatte das Gefühl, 30 Jahre sind ein guter Lauf. Die Alben, die ich mit ihnen gemacht habe, werden immer ein Teil von mir sein. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es an der Zeit war, weiterzumachen.

Hier könnt ihr das ganze Interview sehen: 

Auf die Frage, ob es eine Chance auf eine Versöhnung mit Fear Factory gibt, sagte Burton: „Ich bin fertig! Ich habe seit drei Jahren nicht mehr mit Dino (Cazares, Gitarre) gesprochen. Mit Raymond (Herrera, Schlagzeug) und Christian (Olde Wobers, Bass) habe ich schon länger nicht mehr gesprochen, und ich habe auch nicht die Absicht, das zu tun. Ich mache einfach mit meinem Leben weiter.“

Im Oktober gab Cazares dann ein Statement heraus, in dem er sagte, dass die Tür für eine Rückkehr Burtons nicht „für immer offen bleiben würde.“ Außerdem enthüllte er, dass Burton nach einem langen Gerichtsstreit mit Herrera und Olde Wolbers seine Rechte an dem Bandnamen verloren habe. „Ich hatte das Gefühl, dass es für uns beide das Richtige war, den Namen vollständig zu erhalten, damit wir nach fast vier Jahren Pause als Fear Factory weitermachen können, um weitere Platten aufzunehmen und auf Tour gehen“, sagte er. „Deshalb ist es traurig zu hören, dass er sich entschieden hat, auszusteigen.

Fear Factory-Gitarrist rief Spendenaktion für neue Platte aus

Gitarrist Dino Cazares hatte zwei Wochen zuvor eine Kampagne ins Leben gerufen, um die Produktionskosten für die Veröffentlichung des nächsten Albums zu unterstützen. Alle Spenden sollten zur Deckung der entstandenen Kosten verwendet werden. Burtons ursprünglicher Lead-Gesang, der 2017 aufgenommen wurde, wird auf der neuen Version des Albums bleiben.

Die Spendenaktion ist die erste öffentliche Aktivität der Band seit einer 2016 abgeschlossenen US-Tour, auf der sie ihr zweites Album DEMANUFACTURE in Gänze aufführten.

Bells Projekt Ascension Of The Watchers veröffentlichten ihr zweites Album APOCRYPHA im vergangenen Oktober über Dissonance Productions. Eine Hörprobe gibt es es hier:

teilen
twittern
mailen
teilen
Guns N‘ Roses verklagen gleichnamigen Waffenladen

Was ist aktuell los bei Guns N‘ Roses? Vergangene Woche erst wurde die Band von einer Zuschauerin ihrer Show in Adelaide, Australien, für ihre „schweren Gesichtsverletzungen“ verantwortlich gemacht, nachdem Sänger Axl Rose sein Mikrofon in die Menge geworfen und sie dabei getroffen haben soll. Nun ziehen die US-amerikanischen Hard-Rocker in einen Rechtsstreit mit einem Online-Waffenhandel, der den Namen ihrer Band trägt. Laut dem City News-Service zumindest haben Rose und Co. eine Klage gegen die Website „Texas Guns And Roses“ eingereicht, weil der Laden „die Marken der Beklagten ausgewählt und übernommen hat, um die Verbraucher in dem Glauben zu lassen, er…
Weiterlesen
Zur Startseite