Festival ohne Bands: Das Erfolgskonzept auf dem Weg zum Tripple

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Das Festival ohne Bands ist ein dreitägiges Open Air wie aus dem Bilderbuch, bei dem es an nichts fehlt, was ein Festival ausmacht! Es gibt einen Campingplatz, ein Infield und sogar eine Bühne, von der Musik über die Gäste donnert. Nur Live-Auftritte gibt es dort eben keine. Ganz getreu dem Motto: Drei Tage pures Festivalfeeling ohne Stress. Vom 23.05. bis 26.05.2019 heißt es in Hailtingen wieder: Der Headliner ist das Publikum!

Die Hauptbühne bläst die Besucher mit gewohntem Sound und Lichtsystem von den Beinen. Hier bei sorgt ein DJ für die richtige Rock-Bang-Tanzmusik. Auch für 2019 steht das Nicht-Line-up bereits fest. Rammstein, Ramones, Iron Maiden, The Doors, Rage Against The Machine, Paramore, Sum 41, Marilyn Manson, Aerosmith, The Who und sogar Blümchen sind dieses Jahr nicht dabei. „Stressfreier Festival-Genuss“ ist die Devise, so der Veranstalter. „Wir haben es alle schon erlebt, mit einer Gruppe auf einem Festival zu sein und jeder will eine andere Band sehen. Das kann in Terminstress ausarten. Bei uns gibt es den von vornherein nicht.“

Stressfreier Festival-Genuss

Während die deutsche Festival-Landschaft mit stagnierenden Besucherzahlen und der alljährlichen Sorge nach wertigen und dennoch bezahlbaren Headliner kämpft, können sie mit ihrem nicht vorhanden „Line-up“ ganz offenbar auf voller Linie punkten. Bereits im ersten Veranstaltungsjahr 2017 war das Festival ohne Bands komplett ausverkauft. 2018 wurde das Gelände aufgrund der großen Nachfrage verdoppelt – und vermeldete abermals bereits im Vorfeld ein „sold out“. Für 2019 zeichnet sich noch einmal eine hundertprozentige Steigerung ab. Schon jetzt sind mehr Tickets weg als das gesamt Kontingent vom letzten Jahr, die Nachfrage ist ungebrochen.

Die 2017 ins Leben gerufene Veranstaltung bietet so ziemlich alles, was das Festivalfeeling begehrt: Laute Musik, Festival-Fastfood, Infield, Campen am Pkw, Dixiklos, Flunky Ball, verrückte Nachbarn, Crowdsurfing und sogar einen Pool inklusive Poolbar. Selbst eine Bühne befindet sich am Festivalground. Nur eben keine Bands.

Die Idee ist den Erfahrungen des Veranstalter-Teams geschuldet: „Wie oft sitzt man gemütlich am Campingplatz zusammen oder hat die lustigste Zeit überhaupt an einem Bierstand“, so dessen O-Ton. „Und irgendwann später stellt man fest, dass man gerade etliche Wahnsinns-Bands verpasst hat. Ärgerlich. Bei uns kann das nicht passieren, eben pures Festivalfeeling ohne Stress.“

„Autogrammstunde für Jedermann“

Dabei wurde – außer eben die Bands selbst – kein Detail ausgelassen: Sogar Autogrammstunden finden auf dem Gelände statt. Nur dass die hier von den Besuchern gegeben werden. Wer immer schon mal sein Servus auf die unterschiedlichsten Gegenstände setzen wollte, kann sich im Vorfeld zur „Autogrammstunde für Jedermann“ anmelden und bekommt einen Slot und sogar gedruckte Autogrammkarten. Des Weiteren wird es 2019 wahrscheinlich die Chance geben, dass sich Gäste „live on stage“ als echte Rockstars austoben können Details hier zu sind aktuell allerdings noch Top Secret.

Kein Wunder, dass bereits mehr als 50 Prozent der Tickets vergriffen sind und es sich stark abzeichnet, dass der Ausverkauf vor Festival-Beginn verkündet werden kann. Das bedeutet die zweite Gästeverdopplung in Folge. Von 0 auf 8.000 Fans in 3 Jahren!

Das Aftermovie vom Festival ohne Bands 2018

(c) Festival ohne Bands
(c) Festival ohne Bands
teilen
twittern
mailen
teilen
Axl Rose wirft Mikro ins Publikum, trifft Frau im Gesicht

Bei einem Guns N’ Roses-Konzert in Australien ist Frontmann Axl Rose ein folgenschweres Malheur passiert. Und zwar warf der Sänger auch am 29. November in Adelaide traditionell sein Mikrofon beim letzten Song ‘Paradise City’ ins Publikum. Das flog nur leider in Richtung einer Frau, die damit überhaupt nicht gerechnet hatte. So landete das Mikro auf dem Nasenrücken von Zuschauern Rebecca Howe, welche heftige blaue Flecken davontrug (siehe Fotos unten). Um ein Haar Den Angaben der Dame zufolge zog sie ein sich nicht im Dienst befindender Polizist zur Seite, kümmerte sich um sie und versuchte das Nasenbluten zu stillen. "Ich hatte…
Weiterlesen
Zur Startseite