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Festival-Saison 2021: Ende eines stillen Sommers

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Sommer ohne Festivals: Lösungen
Zum zweiten Mal hat sich die Pandemie über den Festival-Sommer ausgebreitet. Nur wenige haben stattgefunden, und das auch nur unter gewissen Bedingungen. Wir haben mit der Eventbranche gesprochen, um herauszufinden: Wie gut haben die Hygienekonzepte funktioniert, wie geht es den Veranstaltern, deren Festivals ausblieben, und was muss man nächsten Sommer besser machen?

Wie geht es jetzt weiter?

Sieht man das Alcatraz-Festival als einen Test an, um zu beobachten, wie die Hygienekonzepte der großen Events funktionieren können, lautet das Ergebnis: bestanden. Die Möglichkeit, sich auch hierzulande ein Beispiel daran zu nehmen, würde den einzelnen Veranstaltern einen großen Schritt entgegenkommen. Dies betont auch Alex Härtel vom Summer Breeze. „Ohne Kurzarbeit und staatliche Hilfen wäre eine Situation wie diese überhaupt nicht auszuhalten. Man muss bedenken, dass wir ein unabhängiges Event sind und nicht von Investoren gestützt werden.

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Summer Breeze 2026: Alle Infos zum Open Air-Festival
An unserem Festival hängen nicht nur knapp zwanzig Arbeitsplätze, sondern auch unzählige saisonale Beschäftigungen, wenn man die Crew und alle Gewerke im Festival-Betrieb mitzählt. Veranstaltende müssen endlich raus aus dieser Situation und eine Perspektive erhalten, um sich selbst helfen zu können.“ Auch eine kleinere Alternative, wie es die Wacken-Crew mit dem Bullhead City geplant hatte, ist für Härtel keine Option: „Vor allem in unserem Jubiläumsjahr wäre das seltsam. Außerdem würde das ein falsches Signal an Politik und Öffentlichkeit senden. Es würde den Anschein erwecken, dass die Veranstalter klarkommen, weil Kultur ja stattfindet.

Das wäre aber nur bedingt richtig: Die meisten Veranstaltungen, die mit Abständen oder bestuhlt stattfinden, sind ganz und gar nicht kostendeckend.“ Was in dem Gespräch deutlich wird, ist, dass die Lösung nur durch eine Zusammenarbeit zwischen Kultur-Branche und Politik zustande kommen kann. Die Festivals liefern Hygienekonzepte und Umsetzung, und die politischen Entscheiderinnen und Entscheider müssen dabei helfen, eine Umsetzung möglich zu machen.

Festival-Planungssicherheit erforderlich

Das schwingt nicht nur beim Summer Breeze mit. „Die Pandemie hat gezeigt, dass man sich nur sehr schwer gegen alle Eventualitäten absichern kann“, erklärt Thomas Jensen vom Wacken Open Air. „Von der Politik wünschen wir uns natürlich klare und rechtzeitige Richtlinien, dann können wir auch viel umsetzen. Und dass sie alles tut, damit das Gesundheitssystem sauber läuft.“ Auch Martin Koller vom Prophecy Fest kommt auf den gemeinsamen Nenner zu sprechen: „Das oberste Gebot für die Kultur-Branche ist die Planungssicherheit. Hier ist die Politik gefordert, möglichst langfristig zu handeln und zu planen und keinen Zickzackkurs zu fahren.“

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Was also bleibt, ist der Appell, einen Weg zu finden, durch den auch die großen Events planen und auf entsprechende Entscheidungen reagieren können. Alle unsere Gesprächspartner bedanken sich im Übrigen ausdrücklich für die starke Solidarität ihrer Fan-Gemeinde in dieser Zeit. Wir hoffen, dass sich deren Geduld nächstes Jahr auszahlen wird.

Ein Lichtblick folgte Mitte November mit unserem METAL HAMMER PARADISE am Weissenhäuser Strand. Wie es gelaufen ist, lest ihr bereits in unserer nächsten Ausgabe!

Den kompletten Bericht inklusive Interviews mit Festival-Machern findet ihr in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Wacken Open Air bekommt festen Boden

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