Five Finger Death Punch: Die Suche nach der Antwort

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Das komplette, ausführliche Interview mit Zoltán Báthory von Five Finger Death Punch findet ihr in der METAL HAMMER-Septemberausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Statt einer Tournee gab es nach dem letzten Album F8 vor allem eines zuhauf: Zeit. Diese hat Fragen aufgeworfen und es der Truppe zugleich ermöglicht, neue Songs zu kreieren. Mittlerweile steht das Ergebnis in den Startlöchern und trägt den Titel AFTERLIFE. Der Name erscheint beinahe wie eine Schlussfolgerung, versteht man, welches Konzept sich hinter der Platte verbirgt. Laut Zoltán habe man sich aus mehreren Perspektiven heraus auf den Titel geeinigt: Der erste Punkt bezieht sich auf alles, was über die letzten Monate gesagt wurde. „Das ist im Grunde der offensichtlichste Punkt“, erläutert er das genauer.

„Diese Pandemie war einfach das erste Ereignis unserer Geschichte, das den ganzen Planeten für sich eingenommen hat. Selbst die schlimmsten Kriege fanden nur in bestimmten Gebieten statt, aber das hier hat wirklich den gesamten Globus gleichermaßen betroffen. Wir beziehen uns daher aus dieser Perspektive heraus auf das Nachleben der Pandemie.“ Der zweite Punkt betrifft die Band-eigene Geschichte: Sowohl von Schlagzeuger Jeremy Spencer Heyde (2018) als auch Gitarrist Jason Hook (2020) musste die Band Abschied nehmen – zunächst gesundheitsbedingt, da beide jeweils Notfalloperationen ausgesetzt waren, bei denen unklar war, wann und inwiefern sie das straffe Band-Leben wieder fortsetzen konnten.

Metaphysik

Heute sind beide wieder in eigenen Projekten aktiv, wurden jedoch bei Five Finger Death Punch durch Charlie „The Engine“ Engen am Schlagzeug und Andy James an der Gitarre ersetzt. Auch diese Entwicklungen, die auf langjährige Zusammenarbeit zurückblicken, spielen laut Zoltán in den Titel hinein, weil die jetzige Zeit im Grunde ebenfalls ein Leben danach darstellt.

Und der schließlich letzte Grund für den Albumtitel betrifft das metaphysische Leben nach dem Tod, über das sich die Band diverse Gedanken gemacht hat – nicht nur über die Sache an sich, sondern auch die Anschauungen, welche die Menschen im Lauf der Zeit dazu entwickelt haben. Dabei erklärt Zoltán, dass die Texte, die Sänger Ivan für die Band schreibt, „nie fiktive Geschichten sind. Er verarbeitet darin schon immer seine persönlichen Lebenserfahrungen.“ Und in diesem Fall seien die Gedanken auf ganz bestimmte Erfahrungen zurückzuführen.

Wie die Band ihr Feuer wieder entfacht hat und welche existenziellen Fragen in den Köpfern der Musiker das neue Album beeinflusst haben, lest ihr im kompletten Interview in der METAL HAMMER-Septemberausgabe 2022.

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Joey Belladonna rekapituliert seinen damaligen Bruch mit Anthrax

Joey Belladonna, dessen jüngste Rückkehr zu Anthrax im Mai 2010 offiziell bekannt gegeben wurde, war ursprünglich von 1984 bis 1992 der Leadsänger der Thrash-Giganten und galt somit neben Scott Ian, Dan Spitz, Frank Bello und Charlie Benante als Teil der „klassischen“ Anthrax-Besetzung. Knapp zehn Jahre nach seinem Einstieg kam es allerdings zum Bruch mit seinen Band-Kollegen. Während seines kürzlichen Auftritts beim „Beer Rum & Rock 'n' Roll“-Podcast reflektierte der Musiker die damalige Entscheidung der Gruppe, ihn rauszuschmeißen. Dabei betonte er wiederholt, dass ein Weggang nie in seiner Intention gelegen hätte. Offenbar hätte man ihn mehr oder weniger aus dem Band-Geschehen…
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